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DK161 - Hoffnung, Angst und Aggression in der Klimakrise

Shownotes

DK161 - Hoffnung und Angst in der Klimakrise

Mit Podcasts aus der Klimapsychologie

"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.

Zu Jahresbeginn gibt es ein Special: Ihr hört eine Folge des Podcasts “Klimagefühle”, der im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der LMU München entstanden ist. Franzi, Greta und Lea erzählen von der Hoffnung. Und danach gibt es 2 Folgen von “Mind the Planet”; ebenfalls ein Podcast aus der Lehrveranstaltung in München.

Wer den Podcast unterstützen will, kann das gerne tun: https://steadyhq.com/de/dasklima/ und https://www.paypal.me/florianfreistetter.

Klimagefühle: Hoffnung

Der Podcast “Klimagefühle” ist im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Mitho Müller (bekannt aus Episode DK134 und Florian Freistetter an der LMU München entstanden. Die Teilnehmer:innen sollten Themen aus der Klimapsychologie in Form einer Podcastfolge ausarbeiten. Das Resultat einer Gruppe könnt ihr in dieser Spezialfolge hören. Das Intro/Outro von “Klimagefühle” ist “Good Vibe Background Music by SethMakesSounds”, Creative Commons 0 Mind the Planet

Leon und Dorothee haben im Rahmne der Lehrveranstaltung den Podcast “Mind the Planet” konzipiert, aus dem ihr hier 2 Episoden hören könnt: Über Climate Anxiety und den Zusammenhang zwischen Hitze und Aggression.

Science Buster Buch

Das neue Buch der Science Buster heißt "AUS! - Die Wissenschaft vom Ende" und erscheint im Hanser Verlag. Tickets und Infos für die Live Show gibt es unter sciencebusters.at Live Shows Tickets für die Sternengeschichten Live Tour 2025/2026 von Florian gibt es unter sternengeschichten.live.

Hinweis zur Werbung und Unterstützung

Ein kleiner Hinweis: In “Das Klima” gibt es keine Werbung. Wenn ihr Werbung hört, dann liegt das nicht an uns; dann hat jemand unerlaubt und ohne unser Wissen den Podcast-Feed kopiert und Werbung eingefügt. Wir machen keine Werbung - aber man kann uns gerne was spenden, geht auch bei PayPal.

Kontakt und weitere Projekte

Wenn ihr Fragen oder Feedback habt, dann schickt uns einfach eine Email an podcast@dasklima.fm. Alle Folgen und alle Shownotes findet ihr unter https://dasklima.fm.

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast und bei WRINT Wissenschaft”-Podcast zu hören (den es ebenfalls bei Spotify gibt). Mit der Astronomin Ruth Grützbauch veröffentlicht er den Podcast “Das Universum”.

Claudia forscht und lehrt an der TH Köln rund um Wissenschaftskommunikation und Bibliotheken und plaudert im Twitch-Stream “Forschungstrom” ab und an über Wissenschaft.

Ansonsten findet ihr uns in den üblichen sozialen Medien:

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Transkript anzeigen

Florian: Hier ist das Klima, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise.

Florian: Wir lesen und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung jeden zweiten

Florian: Montag mit Claudia Frick.

Claudia: Und Florian Freistetter.

Florian: Willkommen im neuen Jahr.

Claudia: Ja, willkommen im neuen Jahr.

Florian: Wie gefällt es dir bis jetzt?

Claudia: Aha, 2026. Ich würde gerne sagen, es kann nur besser werden. Aber hey, wer weiß.

Florian: Das ist eine These, glaube ich, die ist wissenschaftlich nicht belegbar. Nicht mal belegbar.

Florian: Ich glaube, die ist auch nicht mal mehr haltbar. Also die letzten Jahre haben

Florian: wir durchaus gezeigt, dass wir können hoffen, dass es nicht schlechter wird.

Claudia: Oh ja, okay, dann mache ich das. Ich hoffe, dass es nicht schlechter wird.

Florian: Ja, aber auch das, wie gesagt, ist eine These. Ja, also hier im Podcast geht

Florian: es auf jeden Fall weiter.

Florian: Wir haben vor, dass der Podcast nicht schlechter wird im Jahr 2026.

Florian: Muss auch nicht zwingend besser werden. Wir schauen, dass wir so weitermachen wie bisher.

Claudia: Wir halten die Qualität.

Florian: Ja.

Florian: Aber erst ab der nächsten Folge, denn in dieser Folge sind wir für die Qualität

Florian: nur indirekt verantwortlich, aber es wird trotzdem ein qualitativ wunderbarer

Florian: Klimapodcast werden, denn wir sind immer noch nicht ganz im Arbeitsrhythmus angekommen.

Florian: Wir hatten ja beide einen sehr, sehr stressigen Dezember und sehr,

Florian: sehr stressigen November, weswegen wir auch schon lange Vorabfolgen aufgezeichnet haben.

Florian: Ich glaube, das letzte Mal haben wir irgendwann Anfang November miteinander geredet im Podcast.

Claudia: Ja, das stimmt.

Florian: Und haben jetzt in der Vorweihnachtszeit noch eine Folge veröffentlicht,

Florian: die ja auch Teil eines anderen Podcasts unter anderem auch war.

Florian: Also nicht jetzt ausschließlich, aber unter anderem.

Claudia: Ja, eine Adventskalender-Weihnachts-Podcast-Folge von den Wissenschafts-Podcasts.

Claudia: Das war sehr schön. Du hast was über Weihnachtsinseln erzählt und Krabben.

Florian: Genau, über die Weihnachtsinsel und die Krabben auf der Weihnachtsinsel und

Florian: den Klimawandel auf der Weihnachtsinsel.

Florian: Mein Handy macht hier Geräusche, die muss ich kurz ausschalten.

Florian: Wie gesagt, ist alles noch nicht so, wie es früher war.

Florian: Ach, jetzt habe ich Bluetooth ausgeschaltet, meine Güte.

Florian: Das ist auch nicht verkehrt. So, jetzt ist der Ton weg. Ja, also wir hatten

Florian: die Weihnachtsfolge und bis wir uns jetzt hier im neuen Jahr eingegroovt haben,

Florian: brauchen wir noch ein bisschen Zeit.

Florian: Das heißt, jetzt kommt noch eine außergewöhnliche Folge, die nicht so ist wie sonst.

Florian: Aber es gab sowas schon mal, denn ich habe ja im letzten Jahr einige Male an

Florian: der Universität München das Vergnügen gehabt, Teil einer Lehrveranstaltung zu

Florian: sein. Und zwar Teil der Lehrveranstaltung von Mito Müller, den ihr auch kennt.

Florian: Denn auch Mito war schon mal bei uns hier im Podcast, Folge 134 war das.

Florian: Da hat Mito uns etwas über Klimapsychologie erzählt, was er deswegen kann,

Florian: weil er da einen Lehrstuhl bzw.

Florian: Vorhersteller für Klimapsychologie hat. Und deswegen hat er uns erzählt,

Florian: was darunter zu verstehen ist.

Florian: Und ich glaube, unser Fazit war, wir müssen alle gebiss werden aus irgendeinem

Florian: Grund. Ich weiß nicht mehr, warum wir da drauf gekommen sind. Ich weiß auch nicht.

Claudia: Warum, aber ich bin dabei.

Florian: Ja, ich glaube, das war das Fazit aus klimapsychologischen Gründen,

Florian: Wenn wir die Klimakrise bewältigen wollen, müssen wir Hippies werden.

Florian: Den Studierenden in seiner Vorlesung, da geht es eben nicht nur um die Klimapsychologie

Florian: an sich, sondern es geht in dem Teil der Vorlesung, wo ich ein Teil davon bin,

Florian: auch darum, wie man das Ganze vermitteln kann.

Florian: An die Thematik, also auch Wissenschaftskommunikation und zwar Kommunikation im Rahmen von Podcasts.

Florian: Das heißt, ich habe in diesen Vorlesungen immer einerseits ein bisschen was

Florian: so Grundlegendes über Klima an sich erzählt,

Florian: aber auch natürlich dann hauptsächlich über Wissenschaftskommunikation und über

Florian: Podcasts und wie man Podcasts macht und wie sich Podcasts von anderen Medien

Florian: unterscheiden und all das.

Florian: Und da es ein Workshop ist und die Studierenden auch irgendwas machen müssen,

Florian: um ihre Note am Ende zu bekommen, haben die dann auch entsprechende Podcast-Konzepte

Florian: entworfen und auch Podcast-Folgen aufgenommen.

Florian: Und ich biete dann den Leuten immer an, dass sie ihre Folgen gerne auch in echt

Florian: veröffentlichen können, weil dann kriegt man auch das echte Feedback.

Florian: Alles, was man sich so am Reißbrett ausdenkt. Das kann immer so oder so sein.

Florian: Man weiß nicht, was rauskommt am Ende, wenn es kein echtes Publikum hört.

Florian: Und darum biete ich immer an, dass sie ihre Folgen mir schicken können.

Florian: Dann kommen sie früher oder später hier in diesen Podcast. Wir hatten das schon

Florian: einmal gemacht und zwar in Folge 135.

Florian: Da hatten wir eine Folge des Podcasts Klimagefühle, was ich ein sehr,

Florian: sehr schönes Konzept fand auf dem Podcast.

Florian: Dieser Podcast wird gestaltet von Greta, Lea und Franzi und die haben sich ein

Florian: schönes Konzept ausgedacht.

Florian: Sie reden über Gefühle im Kontext des Klimas. Also die erste Folge,

Florian: die hat mit Klimaangst zu tun gehabt, also wie kann Angst durch Klima ausgelöst

Florian: werden, was tut man dagegen?

Florian: Jetzt hier, das werdet ihr gleich im Anschluss hören, eine zweite Folge dieses

Florian: Podcasts Klimagefühle, der leider immer noch nicht in echt existiert,

Florian: aber zumindest im Rahmen des Workshops haben wir eine zweite Folge produziert,

Florian: die wir auch sehr, sehr gerne hier jetzt im Anschluss ausspielen.

Florian: Da geht es ja um das, was sie hoffentlich nach der Klimaangst kommt, nämlich die Hoffnung.

Florian: Es geht um Hoffnung, Hoffnung im Klimachaos.

Florian: Wie kann man Hoffnung erzeugen? Was ist Hoffnung? Warum ist die so wichtig?

Florian: Wie kann man sie bewahren, wenn man sie noch hat oder wieder gewinnen.

Florian: Und das muss ich auch dazu sagen, also die Studierenden sind in den meisten

Florian: Fällen, nicht alle, aber in den meisten Fällen Studierende der Schulpsychologie.

Florian: Das heißt, die haben natürlich auch mit vielen jungen Menschen zu tun und mit

Florian: den Ängsten der jungen Menschen und da ist das natürlich ein ganz interessantes Thema.

Florian: Also es ist ein interessanter Podcast. Ich möchte den Inhalt gar nicht weiter

Florian: verraten, weil er hört es ja gleich selbst.

Florian: Also es geht um Coping- Strategien und einen kleinen einen Exkurs,

Florian: und zwar einen Exkurs um die Frage, darf man über den Klimawandel Witze machen?

Florian: Auch das besprechen die.

Claudia: Okay, da bin ich jetzt doppelt gespannt.

Florian: Ja, also das wird der erste Podcast-Sender, der hört, denn es gibt diesmal mehrere Podcasts zu hören.

Florian: Es haben sich netterweise und glücklicherweise mehrere Gruppen oder zwei Gruppen

Florian: in dem Fall entschieden, ihren Podcast zur Veröffentlichung bereitzustellen.

Florian: Der zweite Podcast, der hat den schönen Titel Mind the Planet.

Florian: Weil es auch wieder um Psychologie geht natürlich, von Leon und Dorothee.

Florian: Und die haben wir zwei Folgen geschickt. Die erste Folge, die beschäftigt sich

Florian: mit Climate Anxiety, also auch wieder dem Unbehagen, der Angst vor dem Klima.

Florian: Und, und das finde ich sehr interessant, die zweite Folge, die ihr hören werdet

Florian: von Mind the Planet, die hat mit dem Zusammenhang zwischen Hitze und Aggression zu tun.

Florian: Also jetzt nicht einfach nur das, was wir alle kennen. Wenn es heiß ist,

Florian: dann fühlen wir uns schlecht und ab und zu auch leichter aggressiv als sonst.

Florian: Sondern eben das Ganze in einem psychologischen Kontext. Also wie entstehen Aggressionen?

Florian: Was kann da alles noch passieren? Wie kann man dagegen vorgehen?

Florian: Also auch da sehr, sehr interessante Themen aus psychologischer Sicht,

Florian: die das Klima betreffen.

Florian: Das heißt, diese drei Folgen, die müssen jetzt keine Angst haben,

Florian: dass der Podcast hier drei Stunden dauert, das sind alles vergleichsweise kurze Folgen.

Florian: Diese Folgen hört ihr, ihr hört zuerst die zweite Folge von Klimagefühle über

Florian: die Hoffnung und dann zwei Folgen von Mind the Planet und die entsprechenden

Florian: Informationen, die es noch gibt zu den Folgen, die findet ihr natürlich in den

Florian: Shownotes dann und ich sage mal,

Florian: dass ihr euch gerne auch in den Kommentaren melden könnt, damit die Studis auch

Florian: schönes Feedback bekommen.

Florian: Also gebt ihr ein sinnvolles Feedback, gebt ihr ein schönes Feedback.

Florian: Und ja, muss ich nicht sagen, dass ihr keinen Blödsinn schreiben sollt. Das muss nicht sein.

Claudia: Davon gehen wir aus. Ansonsten werdet ihr von mir persönlich gebissen.

Florian: Ist okay. Gut, ja, ich werde das dann weiterleiten und dann spricht Claudia rum und beißt euch.

Claudia: Ja, genau. Kommt mir nicht gegen Studierende. Da bin ich.

Florian: Genau. Passt. Dann stellt euch darauf, eingebissen zu werden,

Florian: wenn ihr Blödsinn schreibt.

Florian: Also die Vorlesungen, Lehrveranstaltungen wird es auch in diesem Jahr geben

Florian: und ich hoffe wieder auf viele schöne Podcasts zum Thema Klima,

Florian: die ich dann vielleicht auch hier dir und dem Rest des Publikums präsentieren kann.

Florian: Mal schauen, was dann am Ende des Jahres wieder rauskommt bei diesen Themen.

Florian: Und jetzt übergebe ich das Wort im Podcast an die Studierenden mit ihren drei

Florian: Podcasts, die jetzt folgen.

Claudia: Viel Spaß.

Klimagefühle: Warum ist Hoffnung im Klimakaos so wichtig und warum darf man nie die Hoffnung

Klimagefühle: verlieren? Das schauen wir uns heute ein bisschen genauer an.

Klimagefühle: Wir sind Lea, Greta und Franzi und ihr hört Klimagefühle.

Klimagefühle: Der Podcast, der sich mit Themen beschäftigt, die häufig in der Diskussion um

Klimagefühle: den Klimawandel zu kurz kommen.

Klimagefühle: Nämlich Gefühle und Emotionen, die durch die Klimakrise bei uns ausgelöst werden.

Klimagefühle: Heute widmen wir uns der Hoffnung.

Klimagefühle: Bis zum nächsten Mal.

Klimagefühle: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast Klimagefühle.

Klimagefühle: Wir sind Lea und ich Greta.

Klimagefühle: Wir studieren beide Schulpsychologie an der LMU in München und befassen uns

Klimagefühle: mit dem Thema Klimapsychologie.

Klimagefühle: Hi, auch von mir.

Klimagefühle: Wir hoffen, euch hat unsere erste Folge Klimaangst und warum man darüber sprechen sollte gefallen.

Klimagefühle: Und ihr seid jetzt genauso Hype wie wir auf diese zweite Folge.

Klimagefühle: Beim Thema mussten wir nicht lange überlegen, weil eigentlich war uns nach sowas

Klimagefühle: Negativen wie der Klimaangst klar, wir müssen jetzt irgendwie über etwas Positives

Klimagefühle: sprechen und was Schöneres machen, in Anführungsstrichen.

Klimagefühle: Deswegen haben wir entschieden, wir sprechen heute ein bisschen über Hoffnung und Optimismus.

Klimagefühle: Und bevor wir da tiefer einsteigen, würde ich zuerst gerne mal wissen,

Klimagefühle: Greta, was bist du denn eigentlich?

Klimagefühle: Bist du eher Pessimist, Realist oder Optimist?

Klimagefühle: Gute Frage. Naja, also allgemein versuche ich Dinge schon immer optimistisch

Klimagefühle: zu sehen. Natürlich auch nicht immer klappt.

Klimagefühle: Genau, in Bezug jetzt auf den Klimawandel würde ich sagen, es ist eher so eine

Klimagefühle: Mischung aus Optimismus und Realismus.

Klimagefühle: Den Folgen des Klimawandels bewusst, also so realistisch.

Klimagefühle: Aber ich sehe auch auf jeden Fall Hoffnung und das ist auch so ein bisschen der Optimismus.

Klimagefühle: Ich finde, man muss aber immer ein bisschen aufpassen beim Optimismus,

Klimagefühle: denn beim Klimawandel kann man nicht einfach sagen, ja, es wird schon alles

Klimagefühle: gut, sondern ich finde, da muss immer ganz klar rein, es ist harte,

Klimagefühle: harte Arbeit, dass alles gut wird. Es kommt nicht einfach von alleine.

Klimagefühle: Okay, wow, das finde ich eine richtig gute Ansicht, vor allem,

Klimagefühle: dass man sagt, man ist eher optimistisch, aber manche Sachen muss man einfach

Klimagefühle: auch realistisch sehen.

Klimagefühle: Ich finde es aber auch mal okay, pessimistisch zu sein.

Klimagefühle: Genau, aber Hoffnung und Optimismus ist da das Wichtigste auf jeden Fall.

Klimagefühle: Ich gehe, muss ich ehrlicherweise sagen, doch eher sehr optimistisch oft durch

Klimagefühle: das Ganze und versuche immer alles sehr positiv zu sehen.

Klimagefühle: Aber es ist schon absolut richtig, sich mit ernsten Themen wie dem Klimawandel

Klimagefühle: einfach realistisch auseinanderzusetzen.

Klimagefühle: Um da Mito Müller zu zitieren, das ist einer unserer Dozenten hier in der LMU

Klimagefühle: vom Lehrstuhl für klinische Psychologie.

Klimagefühle: Wir brauchen ja Hoffnung, dass wir das schaffen können.

Klimagefühle: Wir dürfen nicht die Hoffnung verlieren, dass wir das als Menschen,

Klimagefühle: als Gesellschaft in den Griff bekommen können.

Klimagefühle: Das hat Mito Müller in einem Seminar bei uns gesagt.

Klimagefühle: Da ging es um sozialpsychologische Themen, wie die angewendet werden.

Klimagefühle: Und ich finde, seine Aussage hat das sehr auf den Punkt gebracht,

Klimagefühle: weil wir brauchen Hoffnung.

Klimagefühle: Nicht nur in Bezug auf das Klima, sondern in fast allen Lebensbereichen.

Klimagefühle: Wenn wir ohne Hoffnung durchs Leben gehen und ohne jeglichen Funken von Optimismus.

Klimagefühle: Ich glaube, dann wäre das Ganze sehr traurig.

Klimagefühle: Ja, ich finde die Aussage auch richtig schön und ich fand es auch total süß,

Klimagefühle: wie du neben mir gleich getippt hast und es aufgeschrieben hast,

Klimagefühle: weil es echt eine coole Aussage ist.

Klimagefühle: Ja, voll. Und ich glaube auch, also manche Menschen haben ja einfach extrem

Klimagefühle: Probleme, Hoffnung im Klima-Chaos zu finden.

Klimagefühle: Und vielleicht, Greta, hast du ja ein paar Tipps, wie man denn besser Hoffnung schöpfen kann.

Klimagefühle: Ja, das ist eine gute Frage, denn jeder Mensch geht irgendwie anders mit dem

Klimagefühle: Klimawandel um und jeder Mensch verarbeitet diesen auch anders.

Klimagefühle: Es wird in drei Coping-Strategien unterschieden, wie eben Menschen den Klimawandel

Klimagefühle: unterschiedlich verarbeiten.

Klimagefühle: Und ja, manche Menschen versuchen das Problem zu lösen, indem sie zum Beispiel

Klimagefühle: mehr Fahrrad fahren, Strom sparen, Petitionen unterschreiben oder sich generell

Klimagefühle: für den Klimaschutz einsetzen.

Klimagefühle: Das nennt man dann problemorientiertes Coping.

Klimagefühle: Es gibt aber auch andere Menschen, die versuchen, ihre Gefühle eher zu beruhigen.

Klimagefühle: Die lenken sich dann ab oder ignorieren eben diese Nachrichten,

Klimagefühle: tun sich davon abwenden.

Klimagefühle: Das ist dann eher so dieses emotionsorientierte Coping.

Klimagefühle: Es gibt noch ein drittes und zwar da denken die Menschen anders über das Problem.

Klimagefühle: Also sagen sich zum Beispiel, ich kann zwar nicht alles ändern,

Klimagefühle: aber mein Beitrag zählt trotzdem.

Klimagefühle: Oder vielleicht bringt die Zukunft auch noch neue Lösungen.

Klimagefühle: Das ist dann so das bewertungsorientierte Coping.

Klimagefühle: Okay, ja, das macht Sinn, das zu

Klimagefühle: unterteilen. Aber ich habe mich gerade gefragt, wie ist es dann bei mir?

Klimagefühle: Weil ich fahre zum Beispiel sehr gerne Fahrrad, auch gerne der Umwelt zuliebe.

Klimagefühle: Aber gleichzeitig meide ich dann manchmal auch Medien oder drücke bei einem

Klimagefühle: Social-Media-Beitrag, wo es um das Klima geht, einfach schneller die Storys

Klimagefühle: durch, weil es psychisch in manchen Situationen einfach für mich persönlich zu belastend ist.

Klimagefühle: Also ich kann mich gerne damit auseinandersetzen, aber in manchen Fällen geht

Klimagefühle: es irgendwie einfach nicht.

Klimagefühle: Kann man dann nicht irgendwie auch mehrere Coping-Strategien gleichzeitig nutzen? Ja, oder?

Klimagefühle: Ja, das ist tatsächlich auch bei sehr vielen Menschen so, dass sie eben eine

Klimagefühle: Mischung aus allen Coping-Strategien so kombinieren.

Klimagefühle: Es könnte dann zum Beispiel so aussehen, dass man erst seine Gefühle beruhigt,

Klimagefühle: das ist dann emotionsorientiert, dann aktiv etwas gegen den Klimawandel tut,

Klimagefühle: also problemorientiert und schließlich dann seine Sichtweise anpasst,

Klimagefühle: um die Hoffnung eben zu behalten. Das wäre dann bewertungsorientiert.

Klimagefühle: Was findest du so am wichtigsten von den Coping-Strategien oder wo würdest du dich so einordnen?

Klimagefühle: Also am wichtigsten ist auf jeden Fall problemorientiertes Coping,

Klimagefühle: aber auch dieses bewertungsorientierte Coping.

Klimagefühle: Also eben, dass man das auch mal anders betrachtet und so eine andere Sichtweise

Klimagefühle: auf den Klimawandel und natürlich problemorientiert, dass man sich aktiv dafür einsetzt.

Klimagefühle: Ein bisschen schwierig ist dieses emotionsorientierte Coping,

Klimagefühle: da man da ja eher nur seine Gefühle irgendwie versucht zu beruhigen.

Klimagefühle: Das bringt jetzt den Klimawandel oder den Klimaschutz nicht so krass voran,

Klimagefühle: sondern behindert den eher, weil wenn das jeder machen würde,

Klimagefühle: dann würde sich ja jeder einfach nur abwenden, nur auf sich schauen.

Klimagefühle: Nur schauen, dass es einem gut geht mit den Gefühlen und niemand würde irgendwie was machen.

Klimagefühle: Also das ist eher hinderlich für den Klimawandel, aber man kann es natürlich auch nicht abschalten.

Klimagefühle: Ja, voll. Also ich glaube auch, dass problemorientiert da einfach das Sinnvollste

Klimagefühle: ist, weil natürlich kann jeder nur einen super kleinen Beitrag leisten,

Klimagefühle: aber dieser kleine Beitrag gibt ja irgendwo Hoffnung und diese Hoffnung,

Klimagefühle: dass wir alle auf der gleichen Erde leben, wir alle leben zusammen hier,

Klimagefühle: das ist irgendwie so eine Verbundenheit,

Klimagefühle: die, finde ich, auch großes Potenzial hat.

Klimagefühle: Also wenn ich jetzt so über meinen Alltag nachdenke, was ich so problemorientiert

Klimagefühle: vielleicht, welche Coping-Strategien ich da nutze.

Klimagefühle: Ich glaube, so Kleinigkeiten wie einfach nur Müll zu trennen oder zum Beispiel

Klimagefühle: immer seinen wiederverwendbaren Kaffeebecher zu nutzen,

Klimagefühle: öffentlich zu fahren oder Fahrrad oder ich gehe sehr gerne Secondhand shoppen

Klimagefühle: oder nutze super gerne Toco2go.

Klimagefühle: Das ist in München super, super gut verbreitet.

Klimagefühle: Dadurch habe ich einfach auch schon ein gutes Gefühl für mein Gewissen vor allem

Klimagefühle: auch. Und es gibt mir irgendwo so ein bisschen Hoffnung, auch wenn es vielleicht

Klimagefühle: nur Kleinigkeiten sind.

Klimagefühle: Oh ja, das ist richtig cool. Für die, die nicht wissen, was so good to go ist,

Klimagefühle: da kann man so Lebensmittel retten.

Klimagefühle: Also verschiedene Bäckereien oder Tankstellen oder so, die bieten das an.

Klimagefühle: Und man kann so online sich eine Tüte reservieren. Man weiß noch nicht, was drin ist.

Klimagefühle: Und dann reserviert man sich die, geht hin und kriegt die um einiges,

Klimagefühle: einiges billiger und kriegt dann so Sachen, die noch total gut sind,

Klimagefühle: aber halt nicht mehr verkauft wurden. Die kriegt man dann einfach billiger.

Klimagefühle: Und das ist auf jeden Fall eine coole Sache.

Klimagefühle: Das ist keine Werbung, sondern das ist eine Empfehlung von uns beiden.

Klimagefühle: Wir verlinken euch in den Shownotes weitere Infos dazu.

Klimagefühle: Auf jeden Fall gibt mir das alles einfach ein gutes Gefühl und vielleicht tue

Klimagefühle: ich das auch ein bisschen für mein Gewissen, aber es gibt mir irgendwie auch

Klimagefühle: Hoffnung und ich habe einfach auch ein gutes Gefühl, wenn ich das mache.

Klimagefühle: Wie ist es bei dir? Gibt es irgendetwas, was dir da ein gutes Gefühl gibt oder Hoffnung gibt?

Klimagefühle: Ja, also ich verstehe das auf jeden Fall, dass es Hoffnung gibt und auch ein

Klimagefühle: gutes Gefühl, natürlich.

Klimagefühle: Ich denke, man muss aber so ein bisschen aufpassen, wenn es jetzt da um Mülltrennung

Klimagefühle: und eben um diese, ich sag mal, kleinen Dinge, die jeder individuell tun kann,

Klimagefühle: für den Klimawandel geht.

Klimagefühle: Da muss man meiner Meinung nach so ein bisschen aufpassen, weil es nicht das

Klimagefühle: ist, was den Klimawandel aufhalten wird, sondern es sind teilweise wirklich

Klimagefühle: nur Sachen, die einem eben ein gutes Gefühl gibt und man denkt, man tut was.

Klimagefühle: Und da sehe ich bis hin die Gefahr, dass sich diese Leute dann einfach zurücklehnen,

Klimagefühle: sagen, ja, ich habe jetzt schon genug getan und jetzt lassen wir das mal einfach laufen.

Klimagefühle: Aber es reicht einfach nicht mehr.

Klimagefühle: Und da ist es eben wichtig, dass die Politik in Verantwortung gezogen wird und

Klimagefühle: die großen Konzerne, weil die eben weitaus mehr Einfluss auf den Klimawandel

Klimagefühle: haben, als wir als Individuum.

Klimagefühle: Also kurz gesagt nochmal, der Klimawandel ist eben kein individuelles Problem,

Klimagefühle: sondern ein gesamtgesellschaftliches.

Klimagefühle: Ja, das sehe ich absolut genauso, auf jeden Fall.

Klimagefühle: Aber trotzdem finde ich, dass wir als Individuen schon dafür verantwortlich

Klimagefühle: sind und auch, wenn eine einzelne Person nicht im Vergleich steht zu einer Firma

Klimagefühle: oder zu den großen Unternehmen und Weltkonzernen,

Klimagefühle: geht es trotzdem darum, dass wir als Einzelne, wenn wir alle was tun,

Klimagefühle: auf jeden Fall was bewegen können.

Klimagefühle: Ja, das schon. Und es geht ja dann auch irgendwie um den Effekt,

Klimagefühle: dass man sieht, manche bewegen sich, manche machen was und dann sehen es die

Klimagefühle: anderen. Also so als Vorbild-Effekt.

Klimagefühle: Und eben auch, wenn wir was tun, dann merkt auch die Politik,

Klimagefühle: okay, die Menschen wollen was tun und dann kommen die vielleicht auch ins Handeln.

Klimagefühle: Also es bringt auf jeden Fall was, es ist nichts umsonst da.

Klimagefühle: Ich habe noch einen ganz coolen Artikel neulich gelesen in der Süddeutschen Zeitung vom 15. Mai.

Klimagefühle: Das war tatsächlich in der Kinder-SZ und da ging es um, wie man dem Klimawandel

Klimagefühle: auch mit Humor begegnen kann.

Klimagefühle: Und das fand ich eigentlich ganz witzig, auch mal so als Thema.

Klimagefühle: Und ich finde auch, so ein ernstes Thema kann auch mal mit Humor behandelt werden.

Klimagefühle: Da ging es darum, dass Kabarettisten über den Klimawandel berichtet haben,

Klimagefühle: aber eben so ganz humorvoll und Witze drüber gemacht haben. Und da kam eben

Klimagefühle: natürlich ganz groß die Frage auf, darf man über so ein ernstes Thema überhaupt so Witze machen?

Klimagefühle: Bringt es was? Und da gab es ein ganz spannendes Zitat, finde ich,

Klimagefühle: wo gesagt wurde, wer über seine Ängste lachen kann, dem ist noch lange nicht alles egal.

Klimagefühle: Im Gegenteil, wer dem Ernst der Lage mit Humor begegnet, ist ihm nicht ausgeliefert.

Klimagefühle: Er bleibt handlungsfähig. Und das ist ziemlich stark. Und da muss ich ganz ehrlich

Klimagefühle: sagen, stimme ich dem vollkommen zu.

Klimagefühle: Ich finde es total wichtig, somit auch Menschen vielleicht aufmerksam drauf

Klimagefühle: zu machen und vielleicht auch mal andere Zielgruppen anzusprechen und es eben

Klimagefühle: mit Humor zu begegnen. Wie siehst du das, Lea?

Klimagefühle: Also finde ich ein super interessantes Thema. Ich finde Humor in jeglicher Hinsicht

Klimagefühle: sehr, sehr wichtig, bis zu einem gewissen Grad.

Klimagefühle: Also ich finde, es hat absolut seine Berechtigung. Vor allem bei dem Klimawandel

Klimagefühle: kann man es auf jeden Fall angehen, aber in einem gewissen Umfang.

Klimagefühle: Also ich sehe es ein bisschen kritischer. Vielleicht seht ihr das ähnlich wie

Klimagefühle: Greta oder ihr seht das ähnlich wie ich.

Klimagefühle: Ihr könnt das gerne in den Kommentaren schreiben, in welche Richtung ihr eher tendiert.

Klimagefühle: Wäre auf jeden Fall ein gutes Diskussionsthema.

Klimagefühle: Ja, auf jeden Fall gerne. Schreibt es in die Kommentare. Wir sind sehr gespannt.

Klimagefühle: Dann wären wir eigentlich auch so ein bisschen mit Humor schon zeitlich am Ende.

Klimagefühle: Aber es ist, glaube ich, eine gute Überleitung mit dieser offenen Fragestellung,

Klimagefühle: wie man denn zu Humor steht in Bezug auf den Klimawandel.

Klimagefühle: Und da wollen wir uns bedanken, dass ihr uns bis hierher zugehört habt und hoffen,

Klimagefühle: euch hat die Folge gefallen.

Klimagefühle: Wenn ihr noch Fragen habt oder uns Feedback geben wollt, dann schreibt es gerne

Klimagefühle: in die Kommentare oder ihr wollt noch euren Senf dazugeben.

Klimagefühle: Ist auch immer willkommen, da freuen wir uns. dann auch auf Wiedersehen von

Klimagefühle: mir und bis zum nächsten Mal. Tschüss! Tschüss!

Klimagefühle: Wir hoffen, euch hat unsere zweite Folge Hoffnung im Klimakaos gefallen.

Klimagefühle: Nächste Woche geht es um das Verdrängen. Ist Verdrängen denn ein Schutzmechanismus,

Klimagefühle: und ist das gefährlich für uns, wenn wir uns nicht mit dem Klimawandel auseinandersetzen?

Klimagefühle: Wenn ihr noch Fragen habt, Feedback geben oder euren Senf zum Thema Humor dazugeben

Klimagefühle: wollt, könnt ihr uns gerne einen Kommentar hinterlassen.

Klimagefühle: Wir freuen uns immer sehr, von euch zu hören.

Klimagefühle: Klimagefühle ist eine Produktion von Lea, Greta und Franzi.

Mind the planet: Hallo, Doro. Hi, Leon. Heute hat es einfach 30 Grad gehabt und ich bin mit dem

Mind the planet: Fahrrad von der Uni nach Hause gefahren und habe das Gefühl,

Mind the planet: die Leute sind einfach aggressiver.

Mind the planet: Also es wird mehr gehupt im Straßenverkehr, man wird schneller irgendwie angepöbelt.

Mind the planet: Weiß ich, hast du das auch mal gespürt?

Mind the planet: Ja, jetzt wo du das sagst, das kenne ich schon. Und ehrlich gesagt,

Mind the planet: das wundert mich auch gar nicht, weil ja eigentlich in der Wissenschaft schon

Mind the planet: lange klar ist, dass Hitze ziemlich viele Effekte auf uns Menschen hat und vor

Mind the planet: allem eben auch auf Aggression.

Mind the planet: Und genau zu dem Thema, nämlich wie der Klimawandel und vor allem eben auch

Mind the planet: die feigende Hitze sich auf Gewalt und Aggression auswirkt, habe ich heute auch

Mind the planet: ein Paper mitgebracht von Miles Nobelow und Anderson 2019.

Mind the planet: Und ich dachte mir, eigentlich könnten wir darüber heute mal ganz gut reden,

Mind the planet: weil die Effekte vom Klimawandel auf Aggression für die Psychologie und auch

Mind the planet: generell für die Wissenschaft ziemlich bedeutend sind.

Mind the planet: Das klingt doch perfekt. Dann lass uns doch mal in die Studie einsteigen.

Mind the planet: Was haben die denn versucht zu erforschen? Also was war deren Ziel?

Mind the planet: Genau, also generell ist es ja so, dass in der Wissenschaft dieses Thema,

Mind the planet: wie Hitze sich auf gewisse Merkmale von Menschen auswirkt und Effekte hat zum

Mind the planet: Beispiel auch auf den Körper, ist schon lange untersucht worden und hat schon

Mind the planet: auch eine wissenschaftliche Tradition, könnte man sagen.

Mind the planet: Und in der Studie wollten sich die Autoren einfach mal näher angucken,

Mind the planet: wie das denn mit Aggression aussieht, weil da eben auch schon die Hypothesen

Mind the planet: da waren, dass Hitze sich negativer Aggression auswirkt.

Mind the planet: Also dass man sagen könnte, dass aufgrund von vermehrter Hitze die Menschen

Mind the planet: aggressiver werden und wollten dadurch auch, also durch diese möglichen Effekte dann,

Mind the planet: das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen des Klimawandels schaffen und

Mind the planet: eben auch aufzeigen, was man dann dagegen machen kann.

Mind the planet: Und dafür haben sie dann verschiedene Studien einfach sich angeguckt,

Mind the planet: haben sich verschiedene Effekte, die schon in der Wissenschaft auch existieren,

Mind the planet: angeguckt und die zusammengefasst.

Mind the planet: Okay, jetzt stellt sich für mich erstmal die Frage, was ist denn eigentlich

Mind the planet: Aggression beziehungsweise was ist auch Gewalt?

Mind the planet: Also wie kann man dieses Wort, mit dem wir alle irgendwie so ein bestimmtes

Mind the planet: Bild im Kopf verbinden, denn überhaupt definieren? Das ist eine gute Frage.

Mind the planet: Normalerweise ist es so, dass man Aggression und Gewalt in der Psychologie durchaus unterscheidet.

Mind the planet: Und man könnte sagen, dass Aggression ein Verhalten ist mit dem Ziel,

Mind the planet: dass Menschen absichtlich Schaden zugefügt wird und der andere Mensch,

Mind the planet: der den Schaden dann haben würde, diesen vermeiden möchte.

Mind the planet: Und Gewalt wäre dagegen nur eine Form von Aggression, die so schwerwiegend ist,

Mind the planet: dass sie medizinisch behandelt werden muss.

Mind the planet: Also unter Gewalt versteht man dann zum Beispiel körperliche Gewalt.

Mind the planet: Okay, also ist jede Gewalt eine Form von Aggression, aber gleichzeitig jede

Mind the planet: Aggression muss nicht unbedingt Gewalt sein. Genau, das bringt es eigentlich

Mind the planet: ziemlich gut auf den Punkt.

Mind the planet: Okay, dann lass uns doch mal den direkten Einfluss von Hitze auf Aggression besprechen.

Mind the planet: Warum ist es jetzt so, dass wenn es heißer wird und man tatsächlich höhere Temperaturen

Mind the planet: auch spürt, tendenziell aggressiver ist?

Mind the planet: Also generell gibt es in der Wissenschaft dazu die Heat Aggression Hypothesis,

Mind the planet: also die Hitze-Aggressionshypothese, die herausgefunden hat,

Mind the planet: dass durch Hitze aggressive Gedanken und Gefühle vermehrt auftauchen und dementsprechend

Mind the planet: auch aggressives Verhalten gefördert wird.

Mind the planet: Also man kann davon ausgehen, dass in unserem Gehirn, wenn es heiß ist,

Mind the planet: einfach Gereiztheit mehr Prävalenz zeigt als neutrale Gedanken.

Mind the planet: Okay, und diese Gereiztheit, wie sieht die aus?

Mind the planet: Ja, also man kann sich das so vorstellen wie so ein Grundzustand von Gereiztheit

Mind the planet: und das führt dazu, dass wenn wir dann gewisse Erlebnisse machen oder Erfahrungen

Mind the planet: in der Umwelt, diese nicht mehr neutral wahrnehmen, auch wenn sie das eigentlich wären,

Mind the planet: sondern stattdessen das schon mit so einer aggressiven Brille sozusagen sehen

Mind the planet: und dann auch aggressiver darauf reagieren.

Mind the planet: Also zum Beispiel im Straßenverkehr, wenn du es vorhin eben schon erzählt hast,

Mind the planet: kann es dann sein, dass man im Stau steht und eigentlich würde man nicht hupen,

Mind the planet: weil es einfach generell viel Verkehr ist und der Vordermann ja auch nichts dafür kann.

Mind the planet: Aber weil man eben schon so gereizt ist, weil es auch sehr heiß ist an dem Tag,

Mind the planet: würde man vielleicht dann schneller auf die Hube drücken.

Mind the planet: Okay, also erhöhte Temperaturen führen zu Gereiztheit und Gereiztheit ist so eine Art Brille,

Mind the planet: die wir uns aussetzen können und dabei sehen wir mehr neutrale Reize eher als

Mind the planet: feindliche oder aggressive Reize und dementsprechend werden wir aggressiver.

Mind the planet: Wie sieht denn dieser Einfluss aus, also wie hat man den denn feststellen können?

Mind the planet: Ja, da gibt es jetzt nicht eine Studie, die das gemacht hat,

Mind the planet: sondern da gab es schon mehrere Forschende, die dazu Studien durchgeführt haben.

Mind the planet: Was aber sehr interessant ist, sind dann die Ergebnisse davon.

Mind the planet: Also beispielsweise konnte Wolkowski und seine Kollegen feststellen,

Mind the planet: dass es generell durch Hitze zu mehr aggressiven Gedanken kommt und die Wahrnehmung

Mind the planet: dadurch auch verzehrt wird.

Mind the planet: Also es kommt sozusagen zu Fehlattributionen.

Mind the planet: Außerdem gab es eine Studie, die untersucht hat, wie es den Personen geht,

Mind the planet: die in heißen Räumen sitzen. und die waren generell feindseliger als Personen,

Mind the planet: die in gekühlten Räumen sitzen, was ja in der Schule zum Beispiel auch ein sehr

Mind the planet: interessanter Effekt wäre in Bezug auf Klimaanlagen.

Mind the planet: Ja, und eine andere Studie, die hat sich angeguckt, wie das denn bei Polizisten aussieht.

Mind the planet: Die haben eine Simulation sozusagen gemacht mit einem Einbruchsszenario und

Mind the planet: da konnte man feststellen, dass PolizistInnen, die unter Hitzestress stehen,

Mind the planet: häufiger zur Waffe greifen und auch feuerten als die Kontrollgruppe,

Mind the planet: die nicht unter Hitzestress stand.

Mind the planet: Also auch hier sieht man, dass die Hitze einen direkten Effekt auf aggressiveres

Mind the planet: und feinseligeres Verhalten hatte.

Mind the planet: Und solche Effekte konnte man eigentlich auch international replizieren.

Mind the planet: Es gibt auch Studien, die solche Effekte eben zwischen verschiedenen Regionen vergleichen.

Mind the planet: Und da konnte man feststellen, dass je höher die Temperatur wird,

Mind the planet: also zum Beispiel ein Temperaturanstieg von einem Grad weltweit,

Mind the planet: könnte die Mordrate um sechs Prozent erhöhen.

Mind the planet: Und wir wissen jetzt ja auch schon, was ihr in der letzten Folge schon gehört

Mind the planet: habt, dass wir aktuell bei einem Gradanstieg von etwa zwei Grad sind.

Mind the planet: Und in Bezug auf diese Effekte finde ich das eigentlich ziemlich beunruhigend.

Mind the planet: Wie geht es denn dir damit, wenn du das jetzt hörst?

Mind the planet: Ja, also das ist natürlich schon krass, dass das nicht nur Auswirkungen hat

Mind the planet: auf so kleineres, aggressiveres Verhalten in der Schule jetzt zum Beispiel,

Mind the planet: sondern dass es auch tatsächlich mit Straftaten wie Mord oder Ähnlichem verbunden ist.

Mind the planet: Aber ganz wichtig auch jetzt für Lehrer oder auch angehende Schulpsychologen

Mind the planet: vielleicht bei dem Thema, dass man darauf achtet, dass eben Temperaturen im

Mind the planet: Klassenzimmer nicht so hoch sind.

Mind the planet: Und was mir da auch einfällt, ist tatsächlich das Hitzefrei.

Mind the planet: Also ich weiß nicht, wie es bei dir früher war, aber ich hatte schon auch im

Mind the planet: Hochsommer, das war meistens im Juli dann so, paar Nachmittage in Fall oder

Mind the planet: manchmal auch den kompletten Tag tatsächlich, Hitzefrei.

Mind the planet: Und das war eigentlich als Schüler natürlich super, weil dann konnte man sich

Mind the planet: einfach mit den Freunden treffen, musste nicht in die Schule laufen.

Mind the planet: Aber jetzt sehe ich eigentlich erst, was für einen Sinn das ergibt.

Mind the planet: Ja, voll. Ich muss tatsächlich sagen, bei mir war es, glaube ich,

Mind the planet: ein einziger Tag, wo wir mal Hitzefrei hatten, an den ich mich erinnern kann.

Mind the planet: Und gut, ich meine, wir hatten auch sehr gute Klimaanlagen, modernisiertes Schulgebäude und so.

Mind the planet: Da vermute ich mal, dass vielleicht dann Hitzefrei nicht mehr so relevant war.

Mind the planet: Allerdings muss man ja auch sagen, es ist ja häufig so, dass die Schulen über

Mind the planet: keine Klimaanlagen verfügen oder diese auch oft nicht funktionieren.

Mind the planet: Und da wäre es schon ganz wichtig, dass man auch wieder hitzefrei einführt und

Mind the planet: nicht einfach davon ausgeht, weil es ja jetzt generell einfach wärmer wird,

Mind the planet: dass die SchülerInnen sich daran schon gewöhnen werden.

Mind the planet: Und da fällt mir auch ein, dass es zum Beispiel auch Effekte gibt oder Studien

Mind the planet: gibt, die zeigen, dass ab einer bestimmten Zimmertemplatur auch das Kieren gar

Mind the planet: nicht mehr so leistungsfähig ist.

Mind the planet: Was bedeutet, dass natürlich auch die SchülerInnen ab einer gewissen Zimmertemperatur,

Mind the planet: vor allem im Sommer, auch nicht mehr die gleiche Leistung erbringen können und

Mind the planet: vielleicht dadurch auch nicht mehr so gut lernen können.

Mind the planet: Okay, das ist ja auch etwas, das betrifft eigentlich so gut wie jeden.

Mind the planet: Also wenn die Denkleistung abnimmt mit steigender Temperatur,

Mind the planet: dann bedeutet das natürlich auch, dass man im alltäglichen Leben auch deutlich schwächer bzw.

Mind the planet: Weniger effizient Probleme lösen kann, kognitive, wenn es eben so heiß ist.

Mind the planet: Jetzt stellt sich für mich die Frage, die Studie davor hat Vergleiche zwischen

Mind the planet: Orten gemacht, also zwischen heißen Orten und Orten, an denen nicht so hohe Temperaturen sind.

Mind the planet: Könnte man denn nicht sagen, dass diese Unterschiede in der Aggression auf andere

Mind the planet: Faktoren, wie zum Beispiel Kultur oder wirtschaftlicher Wohlstand in dem Land zurückzuführen sind?

Mind the planet: Verstehe ich, wie man auf die Idee kommen könnte. Also in den Studien zuvor

Mind the planet: wurden tatsächlich Faktoren wie Armut oder Arbeitslosigkeit berücksichtigt und

Mind the planet: wurden auch mit einberechnet.

Mind the planet: Und man konnte aber trotzdem sehen, auch wenn man diese Faktoren beispielsweise

Mind the planet: ausgeklammert hat, dass dann die Effekte von der Hitze auf die Aggression trotzdem

Mind the planet: noch signifikant waren.

Mind the planet: Also selbst wenn solche Faktoren kontrolliert werden, hat Hitze immer noch sehr

Mind the planet: hohe Effekte auf Aggression.

Mind the planet: Und dann gibt es auch noch Studien, die sich angucken, wie sich das denn verhält,

Mind the planet: wenn man sich verschiedene Tageszeiten beispielsweise anguckt.

Mind the planet: Und da konnte man auch zeigen, dass zum Beispiel körperliche Übergriffe,

Mind the planet: das war eine Studie in Minneapolis, gehäuft auftraten zu einer bestimmten Tageszeit, zu der es sehr warm war.

Mind the planet: Also zum Beispiel mittags oder am frühen Nachmittag.

Mind the planet: Und außerdem konnte man auch zeigen, dass es bei hohen Temperaturen zu mehr

Mind the planet: Fällen von häuslicher Gewalt kommt und auch zu mehr Übergriffen auf beispielsweise BusfahrerInnen.

Mind the planet: Also man sieht, dass selbst wenn man solche Faktoren eben berücksichtigt,

Mind the planet: kann man durchaus Korrelationen von Hitze auf Aggression finden.

Mind the planet: Willkommen zu unserer Podcast-Folge über Climate Anxiety.

Mind the planet: Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Menschen betrifft,

Mind the planet: aber oft schwer in Worte zu fassen ist.

Mind the planet: Climate Anxiety oder auch die Angst vor dem Klimawandel. Was bedeutet das eigentlich?

Mind the planet: Was hat das für Auswirkungen auf unseren Alltag? Und wie kann man damit umgehen?

Mind the planet: All das besprechen wir in dieser Folge von Mind the Planet.

Mind the planet: Ja, Lian, du hast ja schon gesagt, gerade Climate Anxiety, das ist die Angst vor dem Klimawandel.

Mind the planet: Und man könnte jetzt vielleicht meinen, dass der Begriff relativ neu ist.

Mind the planet: Allerdings wurde der schon in den 1990er Jahren zum ersten Mal verwendet,

Mind the planet: auch unter dem Synonym der Eco-Anxiety.

Mind the planet: Und zwar in einem Artikel der Washington Post, wo es darum ging,

Mind the planet: dass sich mit dem Klimawandel verstärkt wissenschaftlich auseinandergesetzt

Mind the planet: wurde und es auch in der Gesellschaft vermehrt zu Reaktionen kommt auf das wachsende

Mind the planet: Problem der Umweltverschmutzung hin.

Mind the planet: Und hier wurde eben der Begriff der Klimaangst zum ersten Mal so wirklich geprägt,

Mind the planet: weil eben auch Umfragen zeigen, dass klimabedingte Ängste immer häufiger werden,

Mind the planet: vor allem auch in jüngeren Bevölkerungsgruppen.

Mind the planet: Also so wie ich es verstanden habe, ist jetzt die Klimaangst an sich nicht etwas

Mind the planet: wirklich Neues, aber sie nimmt zu,

Mind the planet: vielleicht weil mehr Medien darüber berichten, beziehungsweise weil das Thema

Mind the planet: des Klimawandels auch immer in jüngeren Generationen prominenter wird und dementsprechend

Mind the planet: mehr Leute von dieser Klimaangst betroffen werden.

Mind the planet: Grundsätzlich steckt ja auch im Begriff Klimaangst das Wort Angst drin.

Mind the planet: Und es ist vielleicht auch nochmal ganz interessant zu wissen,

Mind the planet: dass Angst häufig in unserer alltäglichen Sprache und auch in so einem laienhaften

Mind the planet: Verständnis sehr negativ konnotiert ist.

Mind the planet: Angst ist ein Zustand, eine Emotion, welche äußerst unangenehm ist, welche negativ ist.

Mind the planet: Allerdings muss das gar nicht mal so wirklich sein. Angst ist nämlich grundsätzlich nichts Schlechtes.

Mind the planet: Sie hat schon damals uns vor gefährlichen Situationen beschützt und hilft uns,

Mind the planet: schnell zu reagieren, wenn es bremslich wird.

Mind the planet: Dabei ist es allerdings wichtig, zwischen dieser gesunden Art von Angst zu differenzieren

Mind the planet: und einer sogenannten dysfunktionalen Angst, also die ungesunde Variante.

Mind the planet: Diese dysfunktionale Angst, die zeichnet sich vor allem dadurch ab,

Mind the planet: dass sie sehr lang anhält, also nicht wie normale Angst schnell wieder abfällt,

Mind the planet: sondern dass sie extrem lang dauert und vor allem zu einer Fehlanpassung im Verhalten führt.

Mind the planet: Damit ist gemeint, dass Leute bestimmte Dinge vermeiden oder sich vor bestimmten

Mind the planet: Dingen scheuen und das Ganze ist dann eben die dysfunktionale Angst.

Mind the planet: Wie ist deine Sicht auf die Dinge?

Mind the planet: Gibt es vielleicht so etwas wie Definitionsversuche von Climate Anxiety?

Mind the planet: Genau, das ist schon mal ein ganz wichtiger Punkt, den du da ansprichst,

Mind the planet: weil nämlich die Climate Anxiety nicht zu den Angststörungen per se zählt,

Mind the planet: allerdings schon zu den dysfunktionalen Ängsten.

Mind the planet: Also sie ist eine Angst, die zwar auf der einen Seite schon handlungsaktivierend

Mind the planet: sein kann, aber auch viele Personen eher lähmt.

Mind the planet: Also sie ist eine Angst, die vor allem auch Leute im Alltag einschränken kann.

Mind the planet: Und jetzt ist es generell so, dass bei Definitionsversuchen zum Beispiel doch

Mind the planet: Clayton und andere Wissenschaftler Klimaangst als eine chronische Form der Angst

Mind the planet: bezeichnet wird vor dem ökologischen Untergang.

Mind the planet: Und damit ist sie ein eigenständiges Phänomen, das von situationsspezifischen

Mind the planet: Sorgen abgrenzbar ist, allerdings auch nicht eine Persönlichkeitseigenschaft beschreibt.

Mind the planet: Also man kann nicht sagen, dass Personen mit einer ängstlichen Disposition mehr

Mind the planet: Klimaangst zeigen als andere, sondern die Klimaangst ist da konkret abzugrenzen

Mind the planet: von einer allgemeinen Ängstlichkeit.

Mind the planet: Und man geht auch davon aus, dass Klimaangst oder eben die Climate Anxiety als

Mind the planet: eine Reaktion auf eine reale Bedrohung der Umwelt gesehen werden kann,

Mind the planet: das dann zum Beispiel durch übermäßige Sorgen sich zeigt oder eben andere Angstsymptome

Mind the planet: wie zum Beispiel körperliche Reaktionen darauf.

Mind the planet: Also ein konkretes Beispiel wäre, man macht sich Gedanken über den zukünftigen

Mind the planet: Zustand der Welt, über die Auswirkungen des Klimawandels oder man sieht konkrete

Mind the planet: Bedrohungen des Klimas durch Naturkatastrophen beispielsweise.

Mind the planet: Was dann eben diese konkrete Klimaangst hervorruft.

Mind the planet: Okay, also so wie ich das jetzt verstanden habe, da waren jetzt viele Dinge dabei.

Mind the planet: Zum einen, dass jeder davon betroffen sein kann und dass es nichts mit der generellen

Mind the planet: Ängstlichkeit von Menschen zu tun hat.

Mind the planet: Interessant zu wissen wäre vielleicht auch noch, weshalb oder beziehungsweise

Mind the planet: wodurch diese Klimaangst ausgelöst werden kann.

Mind the planet: Gibt es da vielleicht einen bestimmten Reiz oder einen Stimulus,

Mind the planet: wie er auch genannt wird in der Psychologie, der Climate Anxiety,

Mind the planet: beziehungsweise wir wollen beim deutschen Begriff Klimaangst bleiben,

Mind the planet: besonders stark auslösen kann?

Mind the planet: Naja, also so ein bestimmtes Symptom ist eigentlich schwer abzugrenzen,

Mind the planet: weil, wie schon gesagt, die Klimaangst natürlich mit dem Klima zusammenhängt.

Mind the planet: Aber es ist nicht den einen Auslöser gibt, um die Klimaangst auszulösen,

Mind the planet: sondern es, wie so oft beim Thema Klima, wie wir auch schon öfter besprochen

Mind the planet: haben in unseren Folgen, die Wirkungen oft zeitlich verzögert sind und nicht konkret sichtbar sind.

Mind the planet: Und das ist das große Problem dabei, weil so die Klimaangst dann oft ungerichtet wirken kann,

Mind the planet: weil es da häufig auch um zukunftsbezogene Ängste geht und um Ängste,

Mind the planet: die man jetzt im Moment in der Gegenwart vielleicht nicht unbedingt wahrnehmen

Mind the planet: kann und das auch für unterschiedliche Personen sehr unterschiedlich sich zeigen kann.

Mind the planet: Also es gibt Personen, die vielleicht dann eine sehr große Vorstellungskraft

Mind the planet: haben von den negativen Folgen in der Zukunft, die dann vielleicht auch vermehrt

Mind the planet: Angst zeigen, was für andere Personen schwerer vorstellbar ist.

Mind the planet: Okay, also dieses Gefühl der...

Mind the planet: Klimaangst ist etwas, was eher unterschwellig wirken kann, was keinen konkreten

Mind the planet: Auslöser so wirklich braucht, sondern eher so eine generelle Stimmungslage auch widerspiegelt.

Mind the planet: Auch wenn ich mir sicher bin, dass zum Beispiel Berichterstattungen über solche

Mind the planet: schlimmen Folgen des Klimawandels wie Überschwemmungen,

Mind the planet: Waldbrände oder Hitzewellen durchaus auch dazu führen können,

Mind the planet: dass dieses Gefühl der Klimaangst zusätzlich nochmal verstärkt wird.

Mind the planet: Und besonders erschwerend ist dann natürlich auch der Fakt, dass solche Medien,

Mind the planet: vor allem diejenigen, die Geld damit machen wollen,

Mind the planet: besonders häufig über diese Naturkatastrophen berichten, zu einem gewissen Punkt,

Mind the planet: wo die Wahrscheinlichkeit für eine Naturkatastrophe,

Mind the planet: wenn man sich die Dichte an Nachrichten anschaut, größer wirkt für einen Otto-Normal-Verbraucher,

Mind the planet: als sie tatsächlich ist.

Mind the planet: Das heißt, es ist auf jeden Fall wichtig auch, und da kommen wir gleich drauf

Mind the planet: zu sprechen, wenn wir hinübergehen zu, wie man sich vor Klimaangst schützen

Mind the planet: kann, beziehungsweise was man gegen die Klimaangst machen kann, ist es auch wichtig,

Mind the planet: auf Medien aufzupassen und auch besonders die Berichterstattung so zu wählen,

Mind the planet: dass nicht Klimaangst im Übermaß ausgelöst wird.

Mind the planet: Auf jeden Fall, ja. Ich denke auch, dass die Medienerstattung einen sehr großen

Mind the planet: Einfluss auf die Klimaangst hat, eben auch auf das Wahrnehmen der Klimakrise im Speziellen.

Mind the planet: Und wir sehen das auch dadurch, dass auch vermehrt Wissenschaftler und Personen

Mind the planet: aus dem Bereich der Psychotherapie, aber auch aus dem Bereich der Bildung für

Mind the planet: nachhaltige Entwicklung immer mehr klimabezogene Ängste beobachten.

Mind the planet: Und dabei nicht nur Ängste, sondern auch vielfältige andere emotionale Reaktionen,

Mind the planet: wie wir in den nächsten Folgen auch besprechen werden, wie zum Beispiel Klimawut,

Mind the planet: aber auch somatische Beschwerden, Schlaflosigkeit oder Ratlosigkeit.

Mind the planet: Trauer, Schuldgefühle etc.

Mind the planet: Also es ist nicht so, dass die Angst die einzige emotionale Reaktion auf den

Mind the planet: Klimawandel sein kann oder auf mediale Berichterstattung über den Klimawandel,

Mind the planet: sondern dass wir hier vor allem auch aus den Fachbereichen sehr viele verschiedene

Mind the planet: Reaktionen darauf sehen.

Mind the planet: Aber eben die Klimaangst, vor allem in der jungen Generation,

Mind the planet: wie wir auch aus vielen Studien erkennen können, ein sehr wichtiger Punkt ist.

Mind the planet: Also viele junge Leute machen sich Sorgen.

Mind the planet: Hast du das auch schon mal erlebt oder würdest du sagen, du hast es auch schon mal gesehen?

Mind the planet: Ja, bestimmt. Also ich habe auch viele Freunde, die diese Klimaangst auch verspüren.

Mind the planet: Immer wieder alltäglich, natürlich dann doch mal ausgelöst durch solche Berichterstattung.

Mind the planet: Und wir haben jetzt schon gehört, dass es ein großes Problem ist,

Mind the planet: das zuzunehmen scheint, vor allem in der jüngeren Generation.

Mind the planet: Jetzt möchte ich dich mal fragen, was kann man denn aus psychologischer Sicht

Mind the planet: machen, um sich vor Klimaangst zu schützen, beziehungsweise wenn man die Klimaangst

Mind the planet: verspürt, um diese zu reduzieren?

Mind the planet: Ja, also generell gibt es da natürlich verschiedene Möglichkeiten wieder.

Mind the planet: Wie auch bei anderen Formen der Angst ist es natürlich so, dass die Angst zum

Mind the planet: einen handlungsaktivierend wirken kann, was dann natürlich auch für die eigenen

Mind the planet: Zwecke verwendet werden kann oder lähmend.

Mind the planet: Und im Bereich der Klimaangst sehen wir da vor allem drei unterschiedliche Reaktionen auf die Angst.

Mind the planet: Und das wäre zum einen das Kämpfen, das siebenmal, in dem Leute zum Beispiel

Mind the planet: sich aktiv für Klimaschutz engagieren.

Mind the planet: Dann haben wir Personengruppen, die eher vor der Angst fliehen.

Mind the planet: Das heißt, sie würden die Angst verleugnen und herunterspielen.

Mind the planet: Und wir sehen häufig bei Personen eine gewisse Art der Lähmung,

Mind the planet: also ein Erstarren als Reaktion darauf.

Mind the planet: Und hier ist es natürlich ganz wichtig, dass man diese negativen Reaktionen

Mind the planet: vermindert in der Reaktion auf die Klimaangst und auch im Umgang und eben die

Mind the planet: eigene Selbstwirksamkeit wieder verstärkt.

Mind the planet: Und da gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man das machen kann.

Mind the planet: Ein großer Punkt wäre da zum Beispiel die Hoffnung auf Veränderung aufzuzeigen,

Mind the planet: aber auch Gefühle einfach ernst zu nehmen und zu akzeptieren und so wieder verschiedene

Mind the planet: Handlungsmöglichkeiten eben zu bekommen.

Mind the planet: Okay, also es geht darum, wirklich aktiv zu werden und diese Angst sich sozusagen

Mind the planet: nicht auffressen zu lassen,

Mind the planet: von der ich denke, dass in diesem Aktivwerden auch besonders hilfreich sein

Mind the planet: kann, wenn man sich zum Beispiel auch politisch für das Thema engagiert.

Mind the planet: Sei es jetzt mit dem Thema über Freunde zu reden oder auch vielleicht auf Demonstrationen zu gehen.

Mind the planet: Und natürlich, was einem auch ein Gefühl von Selbstwirksamkeit zu erleben,

Mind the planet: wie du es so schön gesagt hast, gibt, ist, wenn man zum Beispiel seinen eigenen

Mind the planet: Lebensstil anpasst, um klimafreundlicher zu sein.

Mind the planet: Das kann auf jeden Fall die Klimaangst auch reduzieren.

Mind the planet: Ob das jetzt ist, dass man mehr

Mind the planet: recycelt oder zum Beispiel weniger Fleisch isst, ist dann erstmal egal,

Mind the planet: solange man hauptsächlich aktiv wird und eben nicht, wie du es genannt hast,

Mind the planet: diese Erstarrung verspürt und diese Angst dann weiterhin vermeidet.

Mind the planet: Ich glaube, das sind alles gute Tipps.

Florian: Ja, das waren die Podcast-Folgen der Studierenden von der LMU München.

Florian: Und wir können darauf hoffen, dass vielleicht doch nochmal der eine oder andere

Florian: dieser Podcast, der da im Rahmen der Lehrveranstaltung erzeugt wird,

Florian: vielleicht auch den Weg in die echte Podcast-Welt findet.

Claudia: Ah, das wäre schön.

Florian: Ja, also das kann sich lohnen. Meine Frau

Florian: hat ja auch im Rahmen einer Wissenschaftskommunikations-Lehrveranstaltung

Florian: an der Uni Wien einen Podcast erstellen müssen.

Florian: Das haben die anderen auch gemacht, aber die anderen haben halt ihre Folge mal überprüft.

Florian: Im Klassenzimmer, nicht Klassenzimmer, sagt man immer auf der Uni.

Florian: Hörsaal, Hörsaal heißt es dort.

Florian: Im Hörsaal vorgespielt, aber

Florian: das war es dann. Und ich habe meiner Frau gesagt, nee, das geht so nicht.

Florian: Also wenn du einen Podcast machst, dann muss es ein echter Podcast sein.

Florian: Alles andere lasse ich nicht zu.

Florian: Wenn hier in diesem Haushalt Podcasts gemacht werden, müssen es echte Podcasts sein.

Florian: Nein, sie wollte das eh selbst auch und hat das gemacht.

Florian: Und daraus ist ein Podcast geworden, der jetzt seit fünf Jahren fast schon existiert

Florian: und durchaus sehr erfolgreich ist. ich sage mal, ich kann ja machen für meine

Florian: Frau, Cosmic Latte heißt der Podcast.

Florian: Und ist ein wunderschöner Podcast, der mit Astronomie, hat Astronomie,

Florian: Wissenschaftskommunikation, ein bisschen so Feminismus spielt auch immer eine

Florian: Rolle, weil sich die Themen auch auf die Personen erstrecken und dann es immer

Florian: wieder um die Frauen in der Wissenschaft geht und um die, ja,

Florian: leider Probleme, die Frauen hatten und haben in der Wissenschaft.

Florian: Macht sie gemeinsam mit zwei anderen, mit Jana, die ist Astronomin und mit Elka,

Florian: die, glaube ich, Medizin, Medizinphysik und Informatik studiert und hält da

Florian: Vorlesungen dazu in Wien.

Florian: Und die kennt ihr vielleicht von den sozialen Medien. Da heißt sie The Science,

Florian: die Feminist und macht das, was ihr Händel entsprechend bereitstellt.

Florian: Also ist ein toller Podcast geworden. Sie haben jetzt mittlerweile auch schon

Florian: Live-Auftritte gehabt mit ihrem Podcast.

Florian: Es wird im nächsten Jahr oder in diesem Jahr, es ist ja schon,

Florian: in diesem Jahr ein Buch erscheinen von ihrem Podcast.

Florian: Also all das kann passieren, wenn ihr in Vorlesungen Podcasts macht und die

Florian: dann tatsächlich auch veröffentlicht.

Claudia: Sehr gut.

Florian: Also macht das und wie gesagt, es gibt in diesem Jahr wieder die Lehrveranstaltung.

Florian: Vielleicht seid ihr ja an der LMU. Dann könnt ihr hingehen.

Florian: Schaut euch das mal an, dass ihr wisst, wie ihr da rausfindet,

Florian: wo Vorlesungen stattfinden. Ich weiß das gerade nicht, aber wenn ihr da studiert,

Florian: werdet ihr das wissen, nehme ich an.

Claudia: Genau.

Florian: Ja, und wir machen das, was wir sonst auch immer machen. Erstens,

Florian: wenn eine Folge zu Ende geht und zweitens werden wir ab nächster Folge wieder

Florian: das tun, was wir in den Jahren davor gemacht haben.

Florian: Wir nähern uns auch dem fünfjährigen Geburtstag übrigens.

Claudia: Tun wir das?

Florian: Naja, die erste Folge ist erschienen am 9.

Florian: August 2021 und so rein mathematisch müsste am 9. August 2026 das fünfjährige Jubiläum stattfinden.

Claudia: Du meine Güte, da müssen wir auch wieder was Besonderes machen.

Florian: Müssen nicht, wir müssen gar nichts, ja, aber mal gucken, was wir machen.

Claudia: Naja, vielleicht fällt uns ja was ein.

Florian: Genau.

Claudia: Wo wollten wir schon immer mal hin?

Florian: Ja, wir können mal das Saarland anfangen und das mal ausmessen,

Florian: dass wir das mal gesehen haben für die Vergleiche. Du wolltest,

Florian: glaube ich, mal chilenischen Wein trinken. Dann fliegen wir da schnell rüber.

Claudia: Fliegen?

Florian: Mit dem Solarluftschiff, das wir in, weiß ich nicht, welcher Folge wir hatten.

Florian: Wir hatten eine Folge über Solarluftschiffe, glaube ich.

Claudia: Das stimmt, das stimmt.

Florian: Ja, vielleicht machen wir so eine, das Klimareise.

Claudia: Oder eine Zugfahrt quer durch Europa und dann nehmen wir auf den Zug auf.

Claudia: Das gibt bestimmt super Qualität auch.

Florian: Ja, einmal rund ums Saarland mit der Eisenbahn. Dann essen wir Schokowürfel dabei.

Claudia: Die kürzeste Folge aller Zeiten.

Florian: Ach, ich glaube, mit der Deutschen Bahn kann das schon lange dauern.

Claudia: Ach, du hast recht, jetzt wo du sagst, du könntest länger dauern,

Claudia: ja. Übernachten vielleicht sogar.

Florian: Ja, also wir haben noch keine Pläne für die Fünfjahresjubiläumsfolge,

Florian: aber wir haben Pläne für die nächste Folge.

Florian: In der nächsten Folge werde ich wieder etwas erzählen und ja,

Florian: es wird, natürlich geht es ums Klima, aber nochmal so ein bisschen aus einem anderen Blickwinkel.

Florian: Also es wird kalt und es wird historisch, ich sage mal so viel.

Claudia: Es wird kalt und es wird historisch. Gut, das klingt jetzt erstmal nach Vergangenheit.

Florian: Das finde ich gut. Eine kalte Vergangenheit, die schauen wir uns an in der nächsten Folge.

Claudia: Okay, ich freue mich. Das ist gut, das ist gut. Wir haben keinen Schnee hier.

Claudia: Ihr habt vielleicht Schnee.

Florian: Wir nicht. Nee, wenig, wenig. Gerade so ein paar Reste liegen noch irgendwie

Florian: rum, aber der kann auch weg. Also das lohnt sich jetzt nicht mehr, dass der da ist.

Claudia: Ja, genau. Es lohnt sich nicht, dass der da ist. Ja, verstehe ich.

Claudia: Dann haben wir eigentlich nicht mehr so viel zu sagen, außer das,

Claudia: was wir immer sagen, richtig?

Claudia: Ihr könnt uns natürlich schreiben, natürlich jetzt zu dieser Folge,

Claudia: aber auch grundsätzlich.

Claudia: Wenn ihr zu dieser Folge was sagt, dann reichen wir das natürlich gerne weiter.

Claudia: Schreibt uns gerne per E-Mail an podcast.dasklima.fm oder kommentiert tatsächlich

Claudia: hier einfach auf der Webseite unter die Shownotes, ganz wie es passt.

Claudia: Ja, und dann freuen wir uns natürlich, wenn ihr weitererzählt,

Claudia: was die Studierenden gemacht haben und was wir so machen. Und wir freuen uns

Claudia: auf ein neues Jahr mit Das Klima.

Florian: Ja, da freue ich mich auch drauf und wir hören uns in zwei Wochen wieder mit

Florian: Folge 162 von Das Klima. Bis dahin. Tschüss.

Florian: Ja, ach Gott, das ist schon so lange her, dass wir aufgenommen haben.

Florian: Ich weiß gar nicht mehr, wie es geht.

Claudia: Ich habe auch keine Ahnung mehr. Ich bin, ja, I'm lost.

Florian: Ja, ich glaube, wir machen einen Klimapodcast, oder?

Claudia: Ach so.

Florian: Ja. Das ist jetzt doof.

Claudia: Habe ich keine Ahnung von wo. Das war dieses Klima.

Florian: Ja, muss man auch nicht haben. Ich habe heute die Schlagzeile gelesen von der

Florian: Tageszeitung, die ich jeden Tag morgens zum Frühstück lese.

Florian: Da war die Schlagzeile, Österreich ist jetzt nicht mehr so besorgt wegen Klimawandel.

Florian: Also eigentlich gar nicht mehr so besorgt. Das ist jetzt schon abgeschafft bei uns.

Claudia: Ach komm, wenn sich niemand sorgt, dann kann man es auch lassen.

Florian: Ja genau, da muss man auch nichts mehr machen.

Claudia: Wunderbar. Guck mal, Problem gelöst.

Florian: Wir stellen uns um auf Fußball-Weltmeisterschaft-Podcast. Da werden die Leute

Florian: vermutlich dieses Jahr viel drüber nachdenken.

Claudia: Da habe ich auch viel mehr Ahnung von. Das ist genau mein Kerngebiet.

Florian: Das passt, sehr gut. Ich glaube, Deutsche spielt auch mit, oder?

Florian: Weil Österreich spielt mit. Das ist sehr, sehr groß in Österreich.

Florian: Weil Österreich spielt ja nie mit oder fast nie mit bei Weltmeisterschaften.

Florian: Und jetzt haben wir es aber wieder mal geschafft, mitspielen zu dürfen.

Claudia: Ich habe keine Ahnung, ob Deutschland mitspielt. Ich bin mir sehr sicher,

Claudia: dass Deutschland mitspielt, einfach weil Deutschland immer mitspielt,

Claudia: aber ich habe keinen Plastischen Mann.

Kommentare (3)

Mitho Müller

Ihr Lieben! Ich danke Euch beiden und meinen studierenden Podcaster*innen für diese wunderbare Folge! Ihr habt das echt toll gemacht - ich bin beeindruckt und stolz auf Euch! Zwei Anmerkungen: 1) Ich habe keinen Lehrstuhl ;) . Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter (https://www.lmu.de/psy/de/personen/kontaktseite/mitho-mueller-b2aac30b.html) 2) Ihr gelangt über verschiedene Wege zum Vorlesungsverzeichnis der LMU über diesen Link: https://www.lmu.de/de/studium/studienangebot/vorlesungsverzeichnis/ Das Modul, das die benannten Lehrinhalte betrifft ist "P7 Anwendung Sozialpsychologie" im Studiengang "Schulpsychologie" Ganz liebe Grüße an alle! Mitho

grv0815

Ad Klimagefühle: Danke für eure Episode! Die drei unterschiedlichen Strategien im Umgang mit der Krise fand ich sehr interessant. Humor ist immer erlaubt. Je ernster das Thema, umso wichtiger ist der Humor. Nicht umsonst sagt der Volksmund: "Humor beginnt dort, wo sich der Spaß aufhört!"

Werner

CL001 - Über Cosmic Latte und was die Sonne so alles auf der Erde anstellt 23. June 2022 5 Jahre? ;-)

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