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DK182 - Die Erderwärmung der letzten 10 Jahre

Shownotes

DK182 - Die Erderwärmung der letzten 10 Jahre

Und: Warum machen wir das Gegenteil von dem, was wir tun sollen?

"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.

In Folge 182 geht es wieder an die Grundlagen. Wir reden über Treibhausgase und Erderwärmung, schauen aber auf eine besondere Weise hin. Nämlich nur auf die Emissionen, die wir seit dem Jahr 2015 in die Luft gepustet haben, also seitdem wir im Pariser Klimaabkommen beschlossen haben, die Emissionen zu reduzieren. Haben wir aber nicht gemacht und die Konsequenzen hat sich die Wissenschaft nun angesehen.

Wer den Podcast unterstützen will, kann das gerne tun: https://steadyhq.com/de/dasklima/ und https://www.paypal.me/florianfreistetter.

Die Erderwärmung der letzten 10 Jahre

2015 hat die Welt im Pariser Klimaabkommen beschlossen, die Emission von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren. Haben wir aber nicht gemacht. Wir haben mehr CO2 in die Luft gepustet als zuvor und das hat Konsequenzen. Was genau die Emissionen der letzten 10 Jahren gemacht haben, hat sich die Arbeit “Global Emissions Since the Paris Agreement Have Intensified Europe's Recent Heatwave” angesehen. Das Resultat: Es gibt eine Wahrscheinlichkeit von über 95 %, dass die Emissionen nach 2015 die regionale Durchschnittstemperatur erhöht haben. An einzelnen Orten beträgt der mehr als 0,35 °C. Die größten Effekte finden sich besonders in Süd- und Osteuropa. Für jedes Jahr von 2022 bis 2025 liegt die Wahrscheinlichkeit über 95 %, dass die Emissionen nach 2015 die Anzahl solcher Extremhitzetage erhöht haben. An einzelnen Orten beträgt der Effekt mehr als vier zusätzliche Tage pro Jahr, insbesondere im Mittelmeerraum. Das ist nicht viel, sorgt aber für mehr Extremereignisse und mehr Hitzetote. Tja.

Bücher

Das neue Buch von Florian heißt “Die Farben des Universums”.

Das neue Buch der Science Buster heißt "AUS! - Die Wissenschaft vom Ende" und erscheint im Hanser Verlag. Tickets und Infos für die Live Show gibt es unter sciencebusters.at Live Shows Tickets für die Sternengeschichten Live Tour 2025/2026 von Florian gibt es unter sternengeschichten.live.

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Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast und bei WRINT Wissenschaft”-Podcast zu hören (den es ebenfalls bei Spotify gibt). Mit der Astronomin Ruth Grützbauch veröffentlicht er den Podcast “Das Universum”.

Claudia forscht und lehrt an der TH Köln rund um Wissenschaftskommunikation und Bibliotheken und plaudert im Twitch-Stream “Forschungstrom” ab und an über Wissenschaft.

Ansonsten findet ihr uns in den üblichen sozialen Medien:

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Transkript anzeigen

Claudia: Hier ist das Klima, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise.

Claudia: Wir lesen und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung jeden zweiten.

Claudia: Montag mit Florian Freistetter.

Florian: Und mit Claudia Frick. Und das ist Folge 182.

Florian: Und wenn man so will, die erste normale Folge wieder, seit wir irgendwann im

Florian: Juni, nee im Juli mit unseren Sommerfolgen angefangen haben.

Florian: Wenn ich mich richtig erinnere, ja, es musste Juli gewesen sein,

Florian: wo wir mit den kurzen Sommerfolgen angefangen haben. über, was haben wir da

Florian: alles gemacht? Ich habe über das

Florian: Tempolimit erzählt und den Erfinder der Einkaufszentren und über El Niño.

Claudia: Ja, und ich habe über viel zu heiße Smartphones und Straßen geredet.

Florian: Und Brettspiele, glaube ich, waren auch dabei.

Claudia: Und Brettspiele waren auch dabei.

Florian: Genau. Danach hast du noch eine Folge gemacht über deine Konferenz, auf der du warst.

Claudia: Oh, ja, genau. Also ich und halb mein Team, wir haben uns das geteilt.

Claudia: War ein bisschen Reallabora, daran erinnert sich wahrscheinlich noch einige.

Florian: Dann gab es noch eine Folge, wo ich mit meiner Frau über ihre Bachelorarbeit

Florian: gesprochen habe, die sie im Sommer abgeschlossen hat, die mit kosmischer Strahlung

Florian: und Klimawandel zu tun hat.

Florian: Und das passt hier hier wunderbar rein. Darum haben wir das auch noch gemacht,

Florian: weil wir dadurch unsere Sommerpause, zumindest du, deine Sommerpause noch ein

Florian: bisschen verlängern konntest. Ich musste ja trotzdem noch was aufnehmen.

Florian: Aber jetzt sind wir wieder im Normalbetrieb, wenn man so will.

Claudia: Ja, ich muss mich noch wieder daran gewöhnen. Das dauert noch zwei Folgen.

Florian: Ja, das wird schon kein Problem sein. Und ich habe gedacht, die Folge erscheint

Florian: jetzt hier Ende Oktober.

Florian: Das heißt, vermutlich wird sich der Herbst schon eingestellt haben bei den Leuten,

Florian: die das hier hören, wenn sie zumindest nicht irgendwo in den Tropen rumsitzen.

Florian: Weiß ich ja nicht, wo unsere Hörerschaft überall sitzt.

Florian: Aber wer so in Österreich und Deutschland sich aufhält, wird schon ein bisschen herbstlich haben.

Florian: Und ich habe gedacht, das ist doch ein guter Moment, um nochmal zurückzublicken

Florian: in den Sommer. Man vergisst ja leicht, dass es im Sommer heiß war,

Florian: wenn man im Herbst dann schon die Heizung anwirft, den warmen den Pulli rausholt,

Florian: Und sich auf den Winter und Weihnachten einstellt, da neigt man dazu zu vergessen,

Florian: dass der Sommer heiß war und das ist eh der normale Lauf der Jahreszeiten.

Florian: Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber man ist ja dann doch immer wieder schockierend

Florian: überrascht, dass es dann doch wieder kalt wird, nachdem es warm geworden ist.

Florian: Und wenn dann der Winter vorbei ist, hat man auch die Winterkälte bald vergessen.

Florian: Ich weiß nicht, ob das irgendwas Psychologisches ist, dass wir so die Unannehmlichkeiten

Florian: der Jahreszeiten dann gerne verdrängen und uns jedes Jahr aufs Neue überraschen

Florian: lassen, Und dann ist es verdammt nochmal doch wieder kalt bei dem Winter. Was soll das?

Claudia: Ja, dann ist es auch wirklich nervig kalt.

Florian: Genau, und vermutlich ist das

Florian: auch eines der Probleme, die wir mit der Bewältigung der Klimakrise haben.

Florian: Weil wenn es einfach durchgehend heiß wäre, dann wird man es wahrscheinlich

Florian: merken und wird uns mehr auf die Nerven gehen. Aber so ist es halt im Sommer

Florian: ein bisschen heiß und dann kommt eh wieder der Winter und dann können wir uns alle wieder ausruhen.

Florian: Aber es lohnt sich, glaube ich, doch auf diesen Sommer zurückzudenken,

Florian: weil der war doch ein bisschen außergewöhnlich.

Claudia: Oh ja.

Florian: Wir hatten Hitzewellen, also nicht nur wir, aber die ganze Welt hatte Hitzewellen,

Florian: aber hier so Deutschland, Österreich, Schweiz.

Florian: Wir hatten im Juni eine extreme Hitzewelle. Wir hatten dann in Österreich nochmal

Florian: die erste Augusthälfte im Wesentlichen.

Florian: Eine Hitzewelle, wo es in meiner Erinnerung ständig über 35 Grad gehabt hat.

Florian: Ganz so arg war es nicht, aber es war auf jeden Fall heftig.

Florian: In anderen Ländern, Schweiz, Frankreich war es zwischendurch,

Florian: davor danach auch noch heftig.

Florian: Also es war kein normaler Sommer. Jetzt könnte es eine lange Zeit die Rekorde

Florian: aufzählen, die alle gebrochen worden sind. Also in Deutschland war es der zweitheisteste Sommer.

Florian: Nach dem einen Sommer 2003, da war ein Zehntel Grad Durchschnittstemperatur noch wärmer.

Claudia: An den erinnere ich mich, ja.

Florian: Österreich hatte tatsächlich den heißesten Sommer in der Geschichte.

Florian: Wir waren mehr als zweieinhalb Grad über dem Klimamittel, also des Mittel 1990 bis 2020.

Florian: Und, war auch interessant, der Sommer dieses Jahr war in jedem österreichischen

Florian: Bundesland, auch in jedem Bundesland, der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.

Florian: Wir haben auch einen neuen Hitzerekord gehabt in Österreich.

Florian: Wir haben erstmals in Wien über 40 Grad gemessen und einen neuen Rekord österreichweit

Florian: von 41,2 Grad Höchsttemperatur.

Florian: Also ich könnte jetzt wie gesagt deutsche Rekorde aufzählen,

Florian: Schweizer Rekorde aufzählen, europäische Rekorde aufzählen. Es war ein Sommer,

Florian: der wirklich auf eine Art heiß war, wie wir es hier in Europa noch nicht hatten.

Florian: Und war ja nicht nur 226, ich meine 225 war auch schon ein Rekordsommer.

Florian: Also es war warm im Sommer und auch in der Vergangenheit.

Florian: Und damit sind wir eigentlich wieder hier beim Kernthema unseres Podcasts.

Florian: Zu wissen, Treibhausgase machen die Erde wärmer. Das ist ja der ganze Grund,

Florian: warum wir uns seit mehr als fünf Jahren mit dem Klima beschäftigen und die wissenschaftliche

Florian: Welt länger als fünf Jahre, in dem wir diesen Podcast machen.

Florian: Was wir auch wissen, dass Extremwetter wie eben eine Hitzewelle.

Florian: Durch die Klimakrise wahrscheinlicher und intensiver werden.

Florian: Wenn ich vorher jetzt wieder bekomme, das war immer schon heiß im Sommer.

Florian: Ja, es war immer schon heiß im Sommer.

Florian: Aber Extremereignisse werden durch die Klimakrise häufiger und heftiger.

Florian: Das ist auch eine wissenschaftliche Tatsache. Das heißt, prinzipiell wäre das

Florian: jetzt eigentlich nichts Neues, zumindest für unsere Podcast-Hörerschaft und

Florian: aus wissenschaftlicher Sicht, dass halt jetzt, wenn die Treibhausgase steigen,

Florian: wir jetzt eben in diesem Sommer eine Hitzewelle gehabt haben.

Florian: Aber es gab eine interessante, neue wissenschaftliche Arbeit,

Florian: die sich ein interessantes Detail angeschaut hat oder einen anderen Blick auf

Florian: dieses Thema der Extremwetterereignisse geworfen hat.

Florian: Die haben sich nämlich angeschaut, was nur die Emissionen der letzten zehn Jahre gemacht haben.

Florian: Also wenn man jetzt anschaut, okay, wir wissen seit 150 Jahren oder sowas,

Florian: schmeißen wir Treibhausgase in die Atmosphäre, mehr als wir es davor gemacht

Florian: haben in der Geschichte der Menschheit.

Florian: Und das Ganze kumuliert sich ja in der Atmosphäre. Das ganze CO2 bleibt ja dort

Florian: Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende, je nachdem, wo es sich genau aufhält in der Atmosphäre.

Florian: Das heißt, wir haben immer noch das ganze CO2 in der Atmosphäre,

Florian: was wir vor 50, 60, 100 Jahren da reingeschmissen haben.

Florian: Und all das sorgt für die Erwärmung. Aber die Frage ist jetzt,

Florian: was macht nur das, was wir in den letzten zehn Jahren reingetan haben?

Florian: Und warum die letzten zehn Jahre? Kannst du dir denken, was der Grund ist?

Florian: Die Arbeit ist im Jahr 2025 geschrieben worden. Sie ist 26 veröffentlicht worden,

Florian: aber die ganzen Daten sind 25. Also 2015, war da irgendwas klimamäßig?

Claudia: Ich glaube, da wurde irgendwas auf Papier unterzeichnet.

Florian: Ja, das kommt öfter vor. 2015 haben wir das berühmte Pariser Klimaschutzabkommen beschlossen, wo wir die,

Florian: Erderwärmung auf eineinhalb Grad oder deutlich unter zwei Grad heißt das,

Florian: glaube ich, offiziell beschränken wollten, aber gemeint sind damit eineinhalb Grad.

Florian: Und naja, das war 2015 und die haben jetzt gesagt, okay, damals haben wir gesagt,

Florian: wir wollen das nicht mehr und wir haben aber trotzdem steigende Emissionen seit

Florian: 2015 und die haben sich jetzt angesehen, was hat all das, was wir eigentlich

Florian: nicht mehr wollten, für Auswirkungen gehabt.

Claudia: Oh, okay, okay. Und du meinst also, wir werden tatsächlich dafür in die Verantwortung

Claudia: gezogen, was wir gemacht haben aus diesem Agreement?

Florian: Ja, ich glaube, das war jetzt nicht so der Plan, sondern es ging prinzipiell

Florian: mal um die Frage, kann man das überhaupt machen? Kann ich überhaupt so ein Stückchen

Florian: CO2 quasi rausnehmen und sage, ich will nur das haben?

Florian: Und was heißt das? Aber Sie haben natürlich schon in der Einleitung der Arbeit,

Florian: haben Sie natürlich schon sich deutlich auf das Pariser Klimaabkommen bezogen

Florian: und haben das schon mit reingebracht.

Florian: Aber es ist jetzt keine Schelte dieser Arbeit, sondern schon ein wissenschaftliches Thema.

Florian: Ist frei verfügbar übrigens, in den Shownotes verlinkt, wenn ihr das anschauen

Florian: wollt und könnt das dann entsprechend auch selbst lesen.

Florian: Die Frage ist eben tatsächlich, welchen konkreten Einfluss haben eben die seit

Florian: dem Pariser Klimaabkommen zusätzlich entstandenen Emissionen auf Extreme Ereignisse?

Florian: Und Extreme Ereignisse sind in dem Fall jetzt der Hitzewellen gemeint.

Florian: Und vor allem, ich glaube, es sind alles Leute aus Europa. Ich muss mal kurz schauen.

Florian: Na, stimmt, guck mal, der erste Autor ist schon Stanford. Zweitautorin auch,

Florian: dritte Autorin auch, vierte Autorin auch und letzte Autor auch.

Florian: Okay, ein Haufen Amerikaner haben das gemacht und haben sich auf europäische

Florian: Hitzewellen spezialisiert. Gut, dann habe ich das. Okay.

Florian: Also es ging im Prinzip um die europäischen Hitzewellen der letzten Jahre.

Florian: Das war deren Thema. Sie wollten schauen, was haben die Missionen der letzten

Florian: zehn Jahre auf die Hitzewellen in Europa für Auswirkungen gehabt.

Florian: Das Grundproblem ist, wenn man so will, ein klassisches Signal-Rauschen-Problem,

Florian: weil du hast natürlich eine natürliche Klimaveränderung oder Klimavariabilität.

Florian: Also das Klima ändert sich auch einfach so mal in die eine und die andere Richtung.

Florian: Das ist ein chaotisches System.

Florian: Das heißt, du hast mal rein natürliche Schwankungen im Klima.

Florian: Und wenn du jetzt nur einen kleinen menschlichen Einfluss nimmst und verglichen

Florian: mit der gesamten Emission, wenn du dann zehn Jahre rausgreifst,

Florian: ist das halt ein kleiner Anteil.

Florian: Und der kleine menschliche Anteil sorgt für eine Schwankung und du hast die

Florian: natürlichen Schwankungen.

Florian: Du musst jetzt einen Weg finden, wie du quasi das eine aus dem anderen rauskriegst.

Florian: Also wie du ein kleines Signal aus einem großen Rauschen rausholst.

Florian: Das ist quasi das wissenschaftlich-technische Problem, das.

Florian: Die zu lösen hatten. Okay.

Florian: Was auch die KI verwendet, wenn du dir sagst, mach mir ein Bild von einem Eichhörnchen

Florian: beim Skifahren oder irgendein Quatsch, was man also in die KI-Bildgeneratoren

Florian: eintippt, damit man es auf Facebook posten kann und so.

Florian: Das ist, glaube ich, der Hauptzweck für KI-Bildgeneratoren und die haben quasi

Florian: eine ähnliche Technik dahinter.

Florian: Du nimmst dir ein Bild, ein normales Bild von was auch immer,

Florian: und schmeißt da Rauschen drauf, zufällig. Also im Fall des Bildgenerators wird

Florian: der einfach irgendwelche zufälligen random Pixel da reinschmeißen. Ah, das ist Chaos.

Claudia: Ja.

Florian: Genau, bis das ganze Bild im Wesentlichen ja komplettes Rauschen geworden ist.

Florian: Und dann wird der Prozess wieder umgekehrt, vereinfacht gesagt,

Florian: wieder zufällig irgendwas weggenommen

Florian: oder so, bis dann am Ende ein realistisches Bild rausgekommen ist.

Florian: Wie gesagt, ist jetzt nur eine sehr, sehr grobe Erklärung, weil im Detail müsste

Florian: man wahrscheinlich dann irgendwie zehn KI-Folgen machen, bis wir das geklärt haben.

Claudia: Nein, bitte nicht.

Florian: Nein, machen wir eh nicht. Aber das ist quasi die Grundlage von dem Ganzen.

Florian: Sie haben natürlich mal reale Klimamodelldaten verwendet und dann eben so ein Diffusionsmodell.

Florian: Die haben keine Bilder gemacht damit. Das war jetzt nur ein Beispiel,

Florian: wo so die Technik auch verwendet wird.

Florian: Sondern die haben dieses Diffusionsmodell, das sie benutzt haben,

Florian: dann trainiert mit diesen Simulationsdaten.

Florian: Sie haben Simulationsdaten gehabt, Klimamodelle von 1850 bis 2100.

Florian: Das waren so Modelle, wie halt das Klima ausschaut in den Zeiträumen, 1850 bis 2100.

Florian: Und die haben jetzt mal nichts noch mit der Vorhersage zu tun.

Florian: Es waren nur Trainingsdaten, damit dieses Modell lernen kann,

Florian: wie die Oberflächentemperatur über Europa, das ist ja das, was uns interessiert bei der Hitzewelle,

Florian: wie das zusammenhängt eben mit unterschiedlichen Emissionsmengen,

Florian: mit Wetter, mit Luftdruck, mit Bodenfeuchte und so weiter.

Florian: Das sind ja alles Dinge, die da Einfluss haben und haben halt gesagt,

Florian: ja, hier hast du Klimamodell, das ist das Klima und dann muss das Modell lernen,

Florian: wie die Temperatur ausschaut dazu.

Florian: Das hat es quasi von selbst gelernt oder natürlich hat man das Ganze auch geprüft.

Florian: Das heißt, man hat dann reale Messdaten genommen, reale Messdaten,

Florian: die bei dem ganzen Training nicht involviert waren.

Florian: Und hat geschaut, okay, wenn man die realen Messdaten nehmen kann,

Florian: kann das Modell diese realen Messdaten aus dem Jahr so und so,

Florian: was auch immer, entsprechend reproduzieren.

Florian: Und hat funktioniert. Also man hat gesehen, das Modell hat aus den tatsächlich

Florian: beobachteten Wetterlagen der Jahre 2016 bis 2025 es entsprechend dann wirklich

Florian: auch vorhersagen können. Also das hat alles funktioniert.

Florian: Und mit diesem Modell hat man dann halt geschaut, okay, was können wir jetzt

Florian: über die Hitze sagen, in Abhängigkeit der Emissionen.

Florian: Und hat dieses trainierte Modell dann einmal losgelassen auf die Wetterdaten.

Florian: Sie haben sich, glaube ich, angeschaut, die Jahre 2015 bis 2025.

Florian: Wo halt Wetterdaten vorlagen und haben die genommen und haben gesagt,

Florian: okay, hier hast du einmal die Wetterdaten von dem Jahr mit Emissionsniveau, Mengen, Treibhausgase,

Florian: real und einmal Wetterdaten von dem Jahr plus Emissionsmengen minus die letzten

Florian: zehn Jahre, also Emissionsniveau von 2015.

Florian: Also einmal die reale Situation und einmal eben, was passiert wäre,

Florian: wenn wir 2015 mit dem Pariser Klimaabkommen sofort gestoppt hätten,

Florian: Treibhausgase zu emittieren und haben dann geschaut, okay, was sagt dieses Modell

Florian: dann eben über die Hitze in Europa,

Florian: und die realen Daten hat das Modell ganz gut reproduziert, aber uns hat ja in

Florian: dem Fall interessiert oder die Leute hat in dem Fall interessiert,

Florian: wie schaut es aus, wenn wir jetzt tatsächlich die letzten zehn Jahre Emissionen weggeben.

Florian: Es kommt jetzt keine einzelne Zahl raus. Das ist ja, wie ich gerade am Anfang

Florian: gesagt habe, da ist sehr viel Chaos mit dabei.

Florian: Das heißt, du kriegst jede Menge unterschiedlicher Daten. Also du kriegst einen

Florian: Intervall an Antworten, eine Verteilung an Antworten, aber natürlich mit Mittelwert

Florian: und allem drum und dran und haben festgestellt, dass du tatsächlich einen Einfluss sehen kannst.

Florian: Du kannst etwas sehen. Man kann einen Unterschied sehen zwischen dem realen

Florian: und dem kontrafaktischen Ereignis, wenn man so will.

Florian: Das fand ich ganz interessant. Willst du schätzen, probier mal zu schätzen,

Florian: wie viel heißer sind die Hitzewellen geworden durch die letzten zehn Jahre an Emissionen?

Claudia: Oh Gott, das ist ja schwierig. Moment, Sekunde. Also man muss ja davon ausgehen,

Claudia: dass die letzten zehn Jahre...

Claudia: Ordentlich nochmal was draufgelaschlagen haben, weil wir ja auch ordentlich

Claudia: emittieren. Aber ich sage mal 0,4.

Florian: Oh, du bist doch gar nicht so weit weg von dem, was ausgekommen ist.

Florian: Also ich zitiere mal, ich zitiere nicht, ich zitiere meine Notizen.

Claudia: Du zitierst dich selbst.

Florian: Ja, okay. Sie haben quasi in dem Modell jeweils die heißeste Woche des Jahres angeschaut.

Florian: Und für die heißeste Woche des Jahres hat dieses Modell für 2021 bis 2025 eine

Florian: Wahrscheinlichkeit von über 95 Prozent gefunden, dass die Emissionen nach 2015

Florian: die regionalen Durchschnittstemperaturen erhöht haben.

Florian: Also einmal die erste Erkenntnis, sie haben wirklich eine Wahrscheinlichkeit

Florian: von mehr als 95 Prozent gehabt, dass wirklich diese zehn Jahre Emission einen

Florian: Effekt hatten. Die Hitzewellen sind stärker geworden, als sie sonst geworden wären.

Florian: Das war ein räumlich aufgelöstes Modell. In der Arbeit kann man sich,

Florian: wenn man möchte, auch Karten anschauen. Die sind jetzt nicht wahnsinnig toll,

Florian: aber man kann es anschauen.

Florian: Für die heißesten 10 Prozent der Sommertage hat man eine Erhöhung von ungefähr 0,3 Grad.

Claudia: Oh, okay, da war ich ja wirklich sehr, sehr nah dran, aber es ist halt viel.

Florian: Ja, es ist insofern auch viel. Wenn wir sich denken, ob wir jetzt im August

Florian: oder im Juni bei uns 37,3 oder 38,1 Grad haben, ist auch schon egal, könnte man sich denken.

Florian: Aber das ist erstens mal Durchschnittswerte, also zwischen Süden und Osteuropa war es größer.

Florian: Und man kann sich dann auch anschauen, ich zitiere jetzt noch ein paar andere

Florian: Sachen aus meinen Notizen, an einzelnen Gitterpunkten, also an Orten, ja kann man auch sagen,

Florian: an einzelnen Orten, beträgt der Effekt mehr als vier zusätzliche Hitzetage pro

Florian: Jahr, insbesondere im Mittelmeerraum.

Florian: Und das ist dann schon was anderes, als wenn du quasi vier Hitzetage mehr hast als sonst.

Florian: Und wenn man sich jetzt konkret die Hitzewelle von Juni bis Juli 2025 anschaut, also letztes Jahr, 24.

Florian: Juni bis 3. Juli 2025, da haben wir wieder, da haben wir je nach Ort,

Florian: je nach Region, Verstärkung von 0,2 bis 0,5 Grad, größter Beitrag über Mittelmeerraum.

Florian: Und wenn man sich jetzt da das anschaut, bei der Hitzewelle letztes Jahr,

Florian: da haben wir die Wahrscheinlichkeit schon von 99, über 99 Prozent,

Florian: dass die Emissionen nach 2015 die Temperatur dieser Hitzewelle erhöht haben.

Florian: Und ich zitiere jetzt wirklich, nicht nur meine Notizen, jetzt zitiere ich mal

Florian: in echt, jetzt zitiere ich den Erstautor dieser Arbeit, der heißt Jared,

Florian: Jared Trock heißt der, vermutlich, wenn man es auch spricht, aber der hat gesagt,

Florian: dieser Unterschied von einem Drittel Grad mag gering erscheinen.

Florian: Aber eine umfangreiche Fachliteratur zeigt, dass kleine Temperaturänderungen

Florian: die Schäden solcher extremen Ereignisse spürbar beeinflussen können.

Florian: Was sind Schäden eines extremen Eigens bei der Hitzewelle?

Florian: Geht jetzt nicht darum, dass, so wie du in einer der Sommerfolgen erzählt hast,

Florian: dass das Handy kaputt geht, wenn es zu heiß wird, aber das wird auch passieren, sondern.

Florian: Der Travis Trock hat mit einem anderen Kollegen, der auch bei dieser Arbeit

Florian: jetzt dabei war, hat ja früher schon am selben Thema geforscht und die haben

Florian: zum Beispiel gezeigt, dass auch,

Florian: ein kleiner Temperaturanstieg, so wie diese Nullkomma, was auch immer Grad,

Florian: je nachdem, wo du gerade regional bist, aber selbst ein kleiner Temperaturanstieg,

Florian: kann tatsächlich das Risiko hitzebedingter Todesfälle.

Florian: Überproportional erhöhen. Das heißt, wenn es um 0,3 Grad wärmer ist oder heißer

Florian: ist, die Hitzewelle, dann sterben nicht jetzt, vereinfacht gesagt,

Florian: um 0,3 Grad mehr Menschen an der Hitze, sondern überproportional.

Florian: Das ist kein linearer Zusammenhang. Und da haben dann auch 0,3 Grad Auswirkungen.

Florian: Und er sagt auch nochmal, nein, das sagt jetzt der andere, Noah Diffenboe,

Florian: der hat auch an der Arbeit mitgeschrieben und den zitieren die Medien zu dieser Arbeit mit,

Florian: selbst in den optimistischsten Zeitplänen für die Emissionsminderung wird es

Florian: künftig mehr Emissionen geben als im vergangenen Jahrzehnt.

Florian: Die Studie macht deutlich, dass wir damit rechnen müssen, dass sich Hitzewellen,

Florian: wie die zuletzt erlebten, in den kommenden Jahren noch weiter verstärken.

Florian: Ja, das fand ich interessant. Ich fand es interessant an sich,

Florian: weil wir halt jetzt nicht nur festgestellt haben, Hitzewellen werden mehr.

Florian: Wenn wir mehr CO2 in die Atmosphäre schmeißen. Das haben wir ja vorher schon gewusst.

Florian: Sondern wir haben jetzt erstmal auch gesehen, Selbst eine vergleichsweise kleine

Florian: Menge, wie das der letzten zehn Jahre, hat einen Einfluss, was nämlich im Umkehrschluss

Florian: dann auch heißt, alles, was wir nicht in die Atmosphäre geben,

Florian: hat dann ebenfalls einen Einfluss.

Florian: Also wenn man jetzt sagt, ja, weil es ja wirklich schon so ist,

Florian: das eineinhalb Grad Ziel ist quasi tot, das zwei Grad Ziel, der röchelt noch

Florian: so ein bisschen vor sich hin, aber wird es auch nicht mehr lange machen.

Florian: Und ich weiß gerade nicht, wo wir gerade sind, Richtung 3 Grad wahrscheinlich,

Florian: aber alles, was wir verhindern an Emissionen, hat konkrete Auswirkungen.

Florian: Das haben wir auch vorher schon gewusst, aber diese Arbeit zeigt es halt nochmal

Florian: sehr viel deutlicher, wenn wir dafür sorgen, dass weniger Emissionen kommen.

Florian: Ja, auch wenn wir sie nicht ganz abdrehen können, selbst wenn wir halt ein paar

Florian: Jahre weniger schaffen oder ein bisschen reduzieren können.

Florian: Im Großen und Ganzen wird es nicht genug sein, aber zumindestens,

Florian: wir können die Extreme der Extreme, die können wir ein bisschen vermindern.

Florian: Oder das Schlimmste kann man doch verhindern, das Schlimme nicht.

Claudia: Ja, okay, das passt gut.

Claudia: Ja, ich finde auch, man spricht ja auch immer so, oh, jede 0,5 Grad sind krass.

Claudia: Und ich denke mir so, ja, und wir haben 0,3 in zehn Jahren geschafft.

Claudia: Also das ist schon krass. Mit dem Wissen, das wir haben oder das unsere Zuhörerinnen

Claudia: haben, ist das schon eine hohe Zeit.

Florian: Ja, aber wie gesagt, wir wissen jetzt, wir haben es seit 2015,

Florian: als wir gesagt haben, wir machen alles besser, haben wir es nicht besser gemacht.

Florian: Also 0,3 Grad. Wären unsere Hitzewellen geringer gewesen jetzt letztes Jahr,

Florian: dieses Jahr wahrscheinlich auch, ... auch wenn wir uns damals mehr zusammengerissen hätten.

Florian: Haben wir aber nicht und wir werden es vermutlich auch weiter nicht tun.

Florian: Das heißt, wir können damit rechnen, dass die nächsten Hitzewellen,

Florian: die mit Sicherheit kommen werden...

Florian: ... nochmal entsprechend um die entsprechenden 0, irgendwas Grad größer werden.

Florian: Das heißt, das, was immer so gerne mal, ja vielleicht nicht ganz,

Florian: ganz lustig gemeinter Scherz erzählt wird...

Florian: Der Sommer 2026 war der kühlste Sommer, an den wir uns erinnern werden.

Florian: Das ist belegt diese wissenschaftliche Arbeit nochmal. Ja, das ist wahrscheinlich

Florian: nicht einfach nur ein Witz, sondern das ist wirklich so. Also wir werden uns

Florian: in zehn Jahren vielleicht zurückerinnern und sagen, ja damals 2026,

Florian: da hatten wir ja nur 40 Grad. Das ging ja noch.

Claudia: Ja, also das war noch aushaltbar. Ja, es ist keine Vorfreude meinerseits,

Claudia: weil ich fand diesen Sommer wirklich furchtbar.

Florian: Ich bin ja tatsächlich ein Mensch, der, ich komme mit Hitze gut klar.

Florian: Ich habe früher auch immer viel Sport gemacht, ich mache immer noch viel Sport,

Florian: aber ich habe auch im Sommer gerne Sport gemacht und auch lange Sport gemacht,

Florian: Radtouren, 100 Kilometer oder mehr, bin Marathon gelaufen und alles und ich

Florian: bin mit Hitze immer gut klargekommen.

Florian: Da habe ich immer gefreut, wenn ich irgendwo Marathon gelaufen bin und am Start

Florian: hat schon 25 Grad gehabt, da habe ich gedacht, je, dann bin ich zwar nicht schneller

Florian: als sonst, aber die anderen sind alle langsamer als sonst, dann bin ich quasi

Florian: im Verhältnis besser und kann eine bessere Platzierung kriegen.

Florian: Aber jetzt mittlerweile so die Tage über 35 Grad, da war auch meine Grenze erreicht.

Florian: Also da habe ich dann auch nicht mehr funktioniert.

Claudia: Nee, nee, das geht auch gar nicht mehr. Also das ist hier genauso,

Claudia: wenn ich hier in der Hitze sitze, in meinem Dachgeschoss, da geht halt auch nichts mehr.

Claudia: Ich kann nicht mehr denken. Und dann kommen noch so kleine Details dazu,

Claudia: wie der schöne Waldbrand direkt vor der Tür, der bei mir ja hier im Mürtgenwald war.

Claudia: Ja, da hat man keine, also ich weiß nicht, gedanklich ist man da ein bisschen Matsch.

Florian: Ja, nicht nur Gedanken, ich meine, das ist körperlich Matsch.

Florian: Also es ist, ja, wie gesagt, an das müssen wir uns gewöhnen.

Claudia: Ja, auf jeden Fall. Also ich will nicht, aber ja.

Florian: Aber jetzt ist ja, wie gesagt, jetzt ist ja sowieso, jetzt kommt dann auch gleich

Florian: der November, jetzt wird ja eh alles schön kühl. Jetzt kann man sich dann wieder

Florian: über was anderes ärgern.

Claudia: Wieder gut verdrängen und dann sagen, boah, ist das kalt, könnte es nicht mehr wärmer sein.

Florian: Genau, dann schneit es und dann kommen Leute und sagen, ja, hier schneit doch

Florian: eh, wo ist das mit dem Klimawandel?

Claudia: Ja.

Florian: Gut, wir wollen jetzt hier nicht die ganzen Dinge rummeckern,

Florian: die wir eh immer rummeckern. Aber ich fand diese Arbeit sehr interessant,

Florian: vor allem ich habe überlegt, jetzt nach dem langen Sommer, was erzähle ich für

Florian: eine Geschichte? Und habe wirklich diese gefunden, die ist ein paar Tage,

Florian: bevor ich angefangen habe, Thema zu suchen, veröffentlicht worden. Die ist vom 22.

Florian: September ist die Arbeit rausgekommen. Da habe ich gedacht, das passt doch wunderbar.

Florian: Jetzt hier für die Herbstfolge, dieser Rückblick auf den Hitzesommer,

Florian: dass wir das auch nochmal abgehakt haben.

Claudia: Ja, du hast immer so die aktuellsten Sachen. Okay, sehr gut.

Florian: Das war gerade zufällig aktuell.

Claudia: Das heißt, oh Gott, da ist ja unsere erste Nicht-mehr-Sommer-Folge schon quasi vorbei.

Florian: Ja, ich dachte, wir steigen jetzt nicht gleich mit der 3-Stunden-Mega-Folge

Florian: ein, sondern wir machen es ein bisschen...

Claudia: Die kommt dann nächste Woche. Nee, also nächste Woche, ich wollte über Wind reden.

Florian: Okay, ja, Wind ist auch gut.

Claudia: Also nach dem Sommer und Herbst, du weißt, wird jetzt windig.

Claudia: Genau, dachte ich, ich spreche mal über Wind.

Florian: Drachen steigen lassen im Herbst.

Claudia: Oh, okay. Ja, ja, genau darum geht es.

Florian: Ja, weiß ich, das ist cool. Das habe ich gemacht. Das Kind und das Erwachsenen

Florian: auch. Also Drachen steigen lassen ist cool.

Claudia: Ja, das stimmt. Das habe ich letztes Mal vor zwei, drei Jahren gemacht erst. Ja, das stimmt.

Claudia: Aber genau, ihr müsst nicht zwingend Drachen steigen lassen,

Claudia: wenn ihr nicht möchtet. Aber ihr könnt natürlich, ansonsten könnt ihr gerne,

Claudia: uns schreiben, wenn ihr etwas zu sagen habt. Und ihr habt ja ab und an eben

Claudia: Nachrichten an uns. Dann schreibt gerne an podcast.sthema.fm.

Claudia: Ihr könnt natürlich auch jetzt das Paper mit dem, ich habe schon wieder leider

Claudia: den Namen des Erstautoren vergessen.

Florian: Da hieß Drock, genau.

Claudia: Drock. Das Paper findet ihr natürlich verlinkt in unseren Shownotes zu der Folge.

Claudia: Da habt ihr alles zusammen, was ihr braucht.

Claudia: Natürlich auch, wollen wir uns darüber, dass ihr jetzt überhaupt hier zuhört.

Claudia: Auch nach dem Sommer, auch im Herbst, auch wenn es kühler wird.

Claudia: Vielleicht wird es ja dann angenehmer.

Claudia: Wobei die meisten Leute hören uns ja auch beim Sport.

Claudia: Ist dann ja jetzt vielleicht auch wieder mehr draußen, nachdem die Hitze jetzt

Claudia: vorbei ist und die Sonne ist draußen.

Florian: Ja, aber jetzt ist es noch kalt, dann muss man wieder trillend sein.

Florian: Wie du drauf bist beim Sport.

Claudia: Ja, okay. Ihr dürft uns auch beim Indoor-Sport.

Claudia: Genau. Und damit würde ich sagen, verabschieden wir uns aus dieser ersten Folge,

Claudia: und hören uns in zwei Wochen wieder, wenn es windig wird.

Florian: Genau, ja. packt die Drachen aus, setzt eure Mützen auf, damit euch die Haare nicht davon fliegen.

Florian: Tschüss.

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