DK172 - Greenwashing in der Fleisch- und Milchindustrie?
Shownotes
DK172 - Greenwashing in der Fleisch- und Milchindustrie?
Und: Welche Hafermilch ist am besten?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 172 gibt es was zu essen. Wir schauen uns eine Studie an, die Greenwashing in der globalen Fleisch- und Milchindustrie untersucht hat. Denn das ist etwas, was erstaunlich häufig ist. Wie häufig es stattfindet und was das bedeutet, erfahrt ihr in der neuen Folge.
Wer den Podcast unterstützen will, kann das gerne tun: https://steadyhq.com/de/dasklima/ und https://www.paypal.me/florianfreistetter.
Greenwashing in der Fleisch- und Milchindustrie?
Würden wir weniger Fleisch- und Milchprodukte essen, wäre das super für das Klima. Aber das fällt manchen Menschen schwer. Könnte man nicht also einfach “klimafreundliche” Produkte herstellen? Das behaupten zumindest viele Firmen - aber wie verlässlich sind deren Behauptungen zum Klimaschutz. Die Arbeit “Environmental claims, climate promises, and ‘greenwashing’ by meat and dairy companies” hat genau das untersucht und die 35 größten Fleisch/Milchkonzerne der Welt analysiert. Das Resultat: 98% der Aussagen, die von ihnen zum Klimathema getroffen wurde, sind Greenwashing. Nur 20 von 1233 Aussagen waren neutral und überprüfbar korrekt - allerdings auch nicht hilfreich in Sachen Klimaschutz. Das Fazit: Es braucht bessere Gesetze und mehr Klagen.
Bücher
Das neue Buch von Florian heißt “Die Farben des Universums”.
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Claudia forscht und lehrt an der TH Köln rund um Wissenschaftskommunikation und Bibliotheken und plaudert im Twitch-Stream “Forschungstrom” ab und an über Wissenschaft.
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Transkript anzeigen
Claudia: Hier ist das Klima, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise.
Claudia: Wir lesen und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung jeden zweiten
Claudia: Montag mit Florian Freistädter und.
Florian: Mit Claudia Frick. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts,
Florian: in dem wir über das Klima reden.
Florian: Darum heißt der Podcast auch das Klima, falls sich der eine oder andere sich
Florian: gefragt hat, warum er so heißt.
Florian: Er heißt so, weil es um das Klima geht.
Florian: Und in der letzten Folge ging es sehr stark ums Klima.
Claudia: Ja, es ging um heißes Klima, um Hitze. Da haben wir uns den Hitzestress angeschaut
Claudia: und ab welchen Kombinationen von Luftfeuchtigkeit und Temperatur eigentlich
Claudia: das für Menschen nicht mehr ganz so angenehm ist.
Claudia: Und ich habe da so eine kleine Studie rausgesucht, die uns gezeigt hat,
Claudia: dass die Zahlen, die wir vorher immer so benutzt haben für die Schwellwerte,
Claudia: ab denen Temperatur- und Feuchtigkeit-Kombinationen für uns tödlich werden,
Claudia: gar nicht mehr so richtig sind oder gar nicht mal so richtig waren.
Claudia: Und wenn wir unsere Körper berücksichtigen, unsere Physiologie des Menschen
Claudia: und wie sehr wir schwitzen können oder auch nicht, genau, dann sieht das Ganze
Claudia: ein bisschen anders aus und leider nicht besser.
Florian: Genau und wir haben darüber gesprochen, dass man am besten die Möglichkeit haben
Florian: sollte, irgendwo in den Schatten zu gehen, weil dann ist es nicht mehr so schlimm
Florian: mit den Hitzewellen, aber das ist nicht überall möglich. Ja, genau.
Florian: Ein bisschen passt das, was ich heute erzählen will, auch zum Thema Hitzewelle,
Florian: aber wirklich nur ein bisschen und ich konstruiere jetzt eine Überleitung.
Florian: Aber wenn man sich anschaut, was so die Leute, die die Zeitungen machen,
Florian: sich als Bilder aussuchen, wenn sie kommende Hitzewellen industrieren,
Florian: dann sind es immer noch viel zu oft Schwimmbäder mit fröhlichen Menschen, die Eis essen.
Florian: Aber das ist ja tatsächlich etwas, was man im Sommer macht. Man trinkt kühle
Florian: Getränke, man isst ein gutes Eis. und sehr oft besteht zumindest das Eis aus
Florian: Milchprodukten, die Getränke, die man trinkt.
Florian: Ja, trinkt man eher selten einen Milchshake, wenn es heiß ist.
Florian: Aber auch das sind Milchprodukte.
Florian: Es geht nämlich in der Arbeit, die ich heute rausgesucht habe,
Florian: um Nahrungsmittel und im Speziellen um Milch- und Fleischprodukte.
Florian: Ich muss jetzt nicht dazu sagen, dass es aus Klimasicht sinnvoll ist,
Florian: weniger Fleisch und weniger Milchprodukte zu essen. Das ist das.
Florian: Haben wir schon in vergangenen Folgen oft genug erklärt, dass gerade das etwas
Florian: ist, was aus Lebensmittelsicht sehr viele Treibhausgase verursacht.
Florian: Aber es fällt vielen Menschen schwer, auf Fleisch- und Milchprodukte zu verzichten.
Florian: Fleisch-Verzicht schaffen viele noch, aber wenn man dann sagt,
Florian: du darfst das irgendwie auch keinen Käse mehr essen oder sollst dir Hafermilch
Florian: in deinen Kaffee kippen, dann sind viele schon böse. Oder sagen, kriege ich nicht hin.
Florian: Also tatsächlich, Käse kann ich haben oder nicht, da bin ich jetzt nicht so.
Florian: Aber bei Milch, ich trinke gerne Kaffee.
Florian: Ich habe mir jetzt mittlerweile angewöhnt, den Kaffee ohne Milch zu trinken.
Florian: Aber ich bin im Laufe der Zeit draufgekommen, dass ich Hafer,
Florian: Milch und Kaffee viel, viel besser finde als normale Milch.
Claudia: Ehrlich gesagt auch. Also in den meisten Fällen absolut.
Florian: Ich habe früher immer, wenn ich meinen Kaffee mit Milch getrunken habe,
Florian: einfach normale Milch reingetan, weil ja, hatte man halt zu Hause und dann hatte
Florian: ich halt lange Zeit keine normale Milch zu Hause, sondern eben Hafer und Milch,
Florian: weil mit der kann man auch wunderbar kochen.
Florian: Und dann habe ich halt die reingeleert und habe festgestellt,
Florian: das ist viel besser, finde ich.
Claudia: Ja, ich mag das auch viel lieber Müsli, ehrlich gesagt. Also es ist einfach
Claudia: geschmacklich auch ein Vorteil. Aber das merkt man ja erst, wenn man sich mal ran traut.
Florian: Genau. Und es ist natürlich auch Geschmackssache. Ihr müsst das jetzt nicht
Florian: schreiben, dass ihr das andere viel besser findet.
Florian: Also Geschmäcker sind unterschiedlich, das wissen wir. Aber der Punkt,
Florian: an den es geht, ist, wir sollten weniger Fleisch und Milchprodukte essen.
Florian: Das fällt vielen Menschen schwer. Aber vielleicht gibt es eine andere Lösung,
Florian: nämlich klimafreundliche Fleischprodukte und klimafreundliche Milchprodukte.
Florian: Wenn man sich anschaut, was so die diversen Firmen, die Fleisch und Milch herstellen
Florian: und zu erzählen in ihrer Werbung auf ihren Homepages, dann sagen die uns ja,
Florian: ja, wir machen aber klimafreundliches Fleisch.
Florian: Ihr müsst kein schlechtes Gewissen haben, wenn ihr unsere Milch kauft,
Florian: weil unsere Milch ist klimafreundlich. Also das sind ja Dinge,
Florian: die erzählt werden und die Frage ist...
Florian: Ist das wirklich gut fürs Thema, was die machen? Oder ist das nur ein Schmäh,
Florian: wie wir in Österreich sagen?
Florian: Oder auch wissenschaftlich handelt es sich dabei um Greenwashing?
Claudia: Ja, ach du, ich kommentiere es nochmal noch gar nicht, für mich fahrbar, was du so sagen.
Florian: Ja, okay. Genau dazu gibt es eine Arbeit, die vor kurzem erschienen ist.
Florian: Im April 2026, wo sich Forscherinnen und Forscher von der Uni Miami und der
Florian: Uni in New York genau das angeschaut haben.
Florian: Sie haben sich die Aussagen, die Versprechen von Firmen angeschaut und dann
Florian: nachgeprüft, ist das seriös, was die sagen oder ist es Greenwashing?
Florian: Und diese Arbeit könnt ihr anklicken, ist frei verfügbar, aber ihr müsst sie
Florian: auch nicht anklicken, weil ich erzähle jetzt, worum es geht.
Florian: Die Einleitung, die fängt an mit einem Beispiel und zwar dem Beispiel des Fleischkonzerns
Florian: JBS oder JBS oder vermutlich müsste man Spanisch aussprechen,
Florian: weil es ist ein südamerikanischer Konzern.
Florian: Das ist der größte Fleischproduzent der Welt, habe ich nicht gekannt,
Florian: aber gut, wir kennen schon Fleischproduktionsfirmen.
Claudia: Wahrscheinlich ist es auch Absicht, dass wir die nicht kennen.
Florian: Der größte Fleischproduzent der Welt und das größte Fleischverarbeitungsunternehmen in Südamerika.
Florian: Aber ich habe da mal auf Wikipedia nachgeschaut, um mal kurz einen Überblick zu kriegen.
Florian: Zu dieser Firma gehört seit 2021 auch Vivera.
Florian: Und das hat man vielleicht schon mal gesehen in deutschen und österreichischen
Florian: Supermärkten, weil das sind diese Dinger, wo man so ein pflanzliches Schnitzel
Florian: oder irgendwie sowas bekommt.
Claudia: Genau, ja, ja, ja.
Florian: Also die haben zumindest auch da sich mal da in diese Sparte eingekauft.
Florian: Und diese Firma JBS, ich spreche es einfach jetzt mal Englisch aus,
Florian: hat 2021 angekündigt, bis zum Jahr 2040 netto null zu werden,
Florian: net zero, was Klimaemissionen angeht.
Florian: Und die Generalstaatsanwältin von New York hat JBS wegen illegaler Umweltversprechen,
Florian: also Greenwashing, verklagt, weil sie keine glaubwürdige Strategie vorgelegt
Florian: haben, wie sie dieses Netto-Null-Ziel erreichen werden.
Claudia: Ich finde es immer gut, wenn Leute sagen, X wird passieren und dann wird aber nicht gesagt, wie.
Florian: Genau. Ja, ist auch so ein bisschen magisches Denken. Wenn man sagt,
Florian: X passieren wird, dann wird es schon passieren. Man muss es nur mal sagen.
Claudia: Da kommt eine Innovation, die wird das machen.
Florian: Das war wie gesagt ein Beispiel aus der Einleitung der Arbeit und die Frage,
Florian: um die es geht, ist das ein Ausnahmefall oder ist das öfter so?
Florian: Das haben die untersucht.
Florian: Wir haben ein bisschen so Kontext gegeben natürlich auch in der Einleitung und
Florian: erklärt, dass Landwirtschaft aus Klimasicht natürlich wichtig ist.
Florian: Ernährung und Co. sind für ungefähr ein Drittel der globalen Emissionen verantwortlich.
Florian: Und wenn wir uns nur die Emissionen aus der Lebensmittelproduktion anschauen,
Florian: dann macht die Tierhaltung 57 Prozent der Emissionen aus.
Florian: Also mehr als die Hälfte der Emissionen aus Lebensmittelproduktion gehen auf
Florian: die Tierhaltung zurück.
Florian: Und es ist auch keine große Neuigkeit, dass die Tierhaltung mehr Emissionen
Florian: hervorbringt als die Herstellung pflanzlicher Lebensmittel.
Florian: Was ich nicht gewusst habe, was in dieser Einrichtung stand,
Florian: die großen Fleisch- und Milchkonzerne, die machen mehr Treibhausgase als manche Ölkonzerne.
Claudia: Wow.
Florian: Also nicht Firma mit Firma verglichen, aber die Top 5 Fleisch- und Milchkonzerne
Florian: zusammen haben mehr Emissionen als zum Beispiel Shell oder BP.
Florian: Also das ist jetzt nichts, was man ignorieren kann.
Claudia: Nee, absolut nicht. Also ich sollte mich, glaube ich, auch nicht so überraschen,
Claudia: wie es mich gerade überrascht hat, weil natürlich...
Claudia: Klar, mich hat es überrascht.
Florian: Aber ja, du hast recht, es sollte einen ja nicht überraschen.
Florian: Aber ich fand es auch überraschend. Ja, die Frage ist jetzt,
Florian: was ist mit den Aussagen dieser Firmen in Sachen Umwelt und Klima?
Florian: Ist es Greenwashing oder ist es nicht?
Florian: Und dazu haben die erstmal definiert, was Greenwashing ist.
Florian: Also der Satz, der in dieser Arbeit drinsteht, lautet, Greenwashing bedeutet
Florian: die Verbreitung irreführender oder falscher Informationen über Umweltstrategien
Florian: oder Umweltleistungen eines Unternehmens.
Florian: Das ist Greenwashing und das ist ein Problem natürlich für uns,
Florian: die wir die Produkte kaufen, aber nicht nur für die VerbraucherInnen,
Florian: sondern auch für die Politik und für die InvestorInnen, weil die werden ja genauso
Florian: getäuscht, wenn sie denken, sie investieren jetzt in was Klimafreundliches oder
Florian: die Firma so und so bekommt jetzt staatliche Förderungen oder was auch immer
Florian: und in Wahrheit erzählen die nur Quatsch.
Florian: Das heißt, man muss sich das anschauen und die haben sich das angeschaut.
Florian: Also was haben sie genau untersucht? Die Umweltversprechen der großen Fleisch-
Florian: und Bolkereikonzerne und dann geschaut, was betrifft das Klima davon,
Florian: was ist wissenschaftlich belegt, was ist Greenwashing.
Florian: Wir kommen noch im Detail zur Methodik. Sie haben sich mal die 35 größten Fleisch-
Florian: und Milchkonzerne der Welt hergenommen und dann zwei davon aus der Liste gestrichen,
Florian: weil eine Firma insolvent war und eine war aus China, wo es keine englischsprachigen Infos gab.
Florian: Ja, also sind sie mal mit 33 Firmen gestartet und haben sich von diesen 33 Firmen
Florian: Nachhaltigkeitsberichte geholt, sofern es die öffentlich gab,
Florian: aus den Jahren 2021 bis 2024.
Florian: Und dann haben sie noch geschaut, was steht so auf den Homepages der Unternehmen,
Florian: was sind andere öffentliche Informationen, die es so gibt.
Florian: Und sie haben extra, das muss man heutzutage vermutlich machen,
Florian: extra dazu geschrieben, sie haben das ohne KI-Tools gemacht.
Florian: Die Auswertung ist ausschließlich von Menschen gemacht worden.
Claudia: Ja, nicht überraschen.
Florian: Und dann haben Sie das Ganze in Kategorien eingeteilt. Also Sie haben sich die
Florian: ganzen Aussagen da von den Berichten und Homepages runtergeholt und in Kategorien eingeteilt.
Florian: Und zwar einmal geschaut, sind das Aussagen, die klimabezogen sind?
Florian: Also wo es zum Beispiel darum geht, wir reduzieren Methan, wir senken Emissionen,
Florian: wir nutzen neuerbare Energien oder sowas. Oder sind es umwelt-,
Florian: aber nicht zwingend klimabezogene Themen?
Florian: Also wenn es um Biodiversität geht oder Verpackungsreduzierung,
Florian: was langfristig und endgültig eigentlich auch was mit dem Klima zu tun hat,
Florian: aber jetzt erstmal nicht.
Claudia: Genau, also die eher sekundär quasi eine Auswirkung haben.
Florian: Und dann haben sie ein sogenanntes Greenwashing Framework verwendet,
Florian: das anscheinend auch in der Forschung entsprechend etabliert ist,
Florian: um diese Aussagen zu analysieren.
Florian: Man kann sich das so vorstellen, dass sie da eine Liste mit diesen Aussagen
Florian: hatten und ich werde nachher noch ein paar Beispiele für solche Aussagen nennen
Florian: und sich bei jeder Aussage gefragt haben, ist diese Behauptung,
Florian: die genannt wird, ist sie überprüfbar?
Florian: Werden Daten genannt, mit denen sie überprüft werden können?
Florian: Gibt es wissenschaftliche Belege dafür? Ist diese Aussage präzise oder ist die
Florian: vage gehalten? wird eine kleine Maßnahme übertrieben groß dargestellt,
Florian: werden nur Zukunftsversprechen gemacht oder was Konkretes gemacht,
Florian: wird von irgendwas abgelenkt.
Florian: Also all das sind so Faktoren in diesem Greenwashing-Framework und wenn dann
Florian: eben eine entsprechende Aussage problematisch ausfällt, dann wird sie als Greenwashing eingestuft.
Florian: Beispiel für eine vage Aussage wäre, wenn eine Firma sagt, wir machen Rindfleisch
Florian: nachhaltig, wir haben ein nachhaltiges Rindfleischproduktionsmodell.
Florian: Es ist schön, wenn sie das haben, aber was heißt das?
Florian: Das kann alles und nichts heißen. Wir arbeiten nachhaltig.
Florian: Also das ist etwas, was vage ist. Oder so leere Versprechen,
Florian: wenn irgendwo auf einem Produkt draufsteht, CO2 frei in die Zukunft, klimaneutral bis 240.
Florian: Ja, kann man hinschreiben. Aber wenn nicht irgendwo dabei steht,
Florian: wie ist der Zeitplan, was sind die Zwischenziele, wie sind die Finanzierungspläne
Florian: und so weiter, dann ist es halt sinnlos, sowas hinzuschreiben.
Florian: Und dann gibt es noch sowas wie Future Washing, habe ich auch noch nicht gehört,
Florian: aber im Wesentlichen geht es darum, dass man sagt, was man in der Zukunft machen
Florian: wird, aber nicht, was man jetzt macht.
Claudia: Future Washing, ich finde das einen sehr klugen Begriff, ehrlich gesagt.
Florian: Passiert ja auch gerade in der Politik recht oft, dass man sagt,
Florian: in der Zukunft passiert was, aber jetzt ist es noch wurscht,
Florian: müssen jetzt nichts tun.
Claudia: Oder halt auch so dieses, wir müssen erst X, dann kann Y und dieses,
Claudia: wir müssen erst X verschiebt sich einfach in die Unendlichkeit. Genau.
Florian: Also so ungefähr haben die gearbeitet. Wie gesagt, wer es lesen möchte,
Florian: der Artikel ist frei verfügbar. Da steht das alles im Detail auch noch drin, die Methodik.
Florian: Was haben sie jetzt genau gefunden? Sie haben insgesamt bei diesen 33 Firmen
Florian: 1.233 Umweltbehauptungen gefunden.
Florian: Also Aussagen, die halt irgendwas mit Klima oder Umwelt zu tun haben.
Florian: Und von diesen 1.233 waren 841 mit einem Klimabezug, also mehr als zwei Drittel, 68 Prozent.
Florian: Das ist schon mal die erste Information. Der Klimaschutz dominiert offensichtlich
Florian: bei der Kommunikation dieser Unternehmen, wenn es so um Umweltnachhaltigkeit geht.
Florian: Also Klimaschutz ist zumindest in der Kommunikation dominant.
Florian: Jetzt müssen wir nur noch schauen, was kommunizieren sie genau.
Florian: Was kommunizieren sie genau? Ein erster Befund.
Florian: War mal, dass sehr viele Aussagen sehr vage sind, dass so kleine Pilotprojekte
Florian: übertrieben dargestellt wird, dass Emissionsreduktionen zwar erreicht werden
Florian: sollen, aber nicht erklärbar, wie das gemacht wird.
Florian: Das Beispiel mit der nachhaltigen Rindfleischproduktion habe ich schon erwähnt.
Florian: Ein anderes war, dass eine Firma gesagt hat, wir haben jetzt einen effizienten
Florian: Heizkessel eingebaut und haben das da in ihrem Bericht als bedeutende Klimamaßnahme dargestellt.
Florian: Wenn man genau schaut, dann spart dieser effiziente Heizkessel 1350 Tonnen CO2 pro Jahr, was okay ist.
Florian: Das ist ja gut, wenn man sowas macht, aber es ist jetzt nichts,
Florian: was das Klima retten wird, wenn da so eine der 30 weltgrößten Firmen sich irgendwo
Florian: einen neuen Boiler einbaut, der halt 1000 Tonnen CO2 weniger erzeugt.
Florian: Von diesen 1.233 Aussagen waren 467 Zukunftsversprechen.
Florian: Also genau das, was wir gerade gesagt haben, wo gesagt wird,
Florian: wir machen in der Zukunft was, aber wo nicht gesagt wird, wann und wie und wo
Florian: das eigentlich passieren wird. Und interessant ist, sie haben das auch nach
Florian: den Firmen aufgeschlüsselt.
Florian: Besonders häufig hat man diese Zukunftsversprechen bei Nestle gefunden.
Florian: Platz zwei war Danone und die nächsten drei kannte ich alle nicht.
Florian: Also das war Danish Crown, Cargill und Mafric.
Florian: Das sind anscheinend Fleischproduktionsfirmen, aber zumindest von Nestle und
Florian: Danone hat man hierzulande auch schon gehört.
Florian: Klimaneutralität war auch sehr beliebt als Aussage.
Florian: 17 der 33 Unternehmen haben irgendwelche Netto-Null- oder Klimaneutralitätsziele
Florian: meistens bis 2050 sich selbst gegeben.
Florian: Und was ich auch interessant fand, wo ich jetzt gar nicht mal sagen kann,
Florian: warum das so ist, Molkereikonzerne machen umfassendere Klimaversprechen als Fleischkonzerne.
Florian: Kam raus, stand drin, kann ja nicht sagen, warum das so ist.
Claudia: Ja, das ist eine gute Frage. Ich konnte viel theoretisieren, aber wir lassen es mal.
Florian: Und was ich auch interessant fand, BlackRock kennt man ja auch,
Florian: diese Investitionsfirma.
Florian: BlackRock war in überdurchschnittlich vielen Unternehmen beteiligt,
Florian: die sich selbst Netto-Null-Ziele gegeben haben.
Florian: Also das ist mal so die erste Strukturanalyse.
Claudia: Das gibt dem Ganzen direkt so einen komischen Geschmack.
Florian: Ja, stimmt. Und jetzt schauen wir uns mal die Belege an, weil darum geht es ja.
Florian: Nur 29 Prozent, also 356 dieser 1233 Aussagen, nur 29 Prozent haben für die
Florian: Aussagen überhaupt irgendwelche Belege geliefert.
Florian: Die anderen haben gar nichts geliefert und von diesen Belegen,
Florian: die Hälfte davon betrifft irgendwelche internen Pilotprogramme,
Florian: irgendwelche Fallstudien oder anderes Zeug.
Florian: Und wissenschaftliche Literatur, also wirklich wissenschaftliche Literatur als
Florian: Beleg für die Aussagen gab es nur bei drei, in Zahlen drei.
Florian: Drei Aussagen von den 1233.
Claudia: Das kann man nicht mehr, also wie viel 0, wie viel Prozent?
Florian: Und vor allem, sie haben ja wirklich alle Aussagen unterprüft.
Florian: Zum Beispiel hat eine Firma namens Fonterra, keine, die sagen,
Florian: was es ist, die haben gesagt, da geht es um Methanreduktion durch Algenfutter zum Beispiel.
Claudia: Pupsten die Kühe dann weniger?
Florian: Weiß ich nicht, aber anscheinend gibt es da wissenschaftliche Literatur dazu.
Florian: Man kann ja schon über der Ernährungsumstellung, geht ja bei Menschen auch,
Florian: man kann ja Sachen essen, wo man mehr oder weniger pupst.
Florian: Also das geht ja auch, wird bei Kühen auch funktionieren. Eine andere,
Florian: da ging es um nutzungvollen Soldatenfliegenlarven als Futtermittel.
Florian: Gab es wissenschaftliche Literatur zum Belegen, aber für mehr als zwei Drittel
Florian: aller Umweltbehauptungen gab es überhaupt keine irgendwie prüfbare Evidenz.
Florian: Das lässt jetzt schon mal nichts Gutes hoffen für die Gesamtaussage.
Florian: Ist das jetzt Greenwashing, was da gemacht wird oder nicht? Und so ist es auch.
Florian: 1213, dieser 1233 Aussagen sind nach dieser Analyse als Greenwashing eingestuft
Florian: worden. Also 98 Prozent.
Claudia: Das passt alles.
Florian: Ja. Und wenn du möchtest, kannst du in dieser Arbeit auf die Abbildung 1 klicken.
Florian: Da kriegst du das aufgeschlüsselt nach Firma. Da siehst du dann,
Florian: welche Firma wie viel Greenwashing betreibt.
Florian: Weil natürlich hat nicht jede Firma gleich viele Aussagen gemacht und so weiter.
Florian: Das heißt, da ist schon unterschiedlich und da kannst du dir anschauen,
Florian: wer ganz oben steht und wer da entsprechend viel Greenwashing betreibt und die
Florian: meisten Aussagen macht. Das ist auf Platz 1 Danone und auf Platz 2 Nestle.
Florian: Die führen mit Abstand das Greenwashing-Ranking an.
Claudia: Also Nestle überrascht mich jetzt persönlich absolut null. Ich habe aber noch
Claudia: schon seit langem nicht mehr über Danone nachgedacht.
Florian: Ja, ich weiß auch gar nicht, was die machen. Ich meine, ich kenne diesen Pudding,
Florian: den sie machen. Das ist das Einzige, was ich so kenne. Sehr viele Milchprodukte in meinem Kopf.
Florian: Ja, aber vielleicht sind die auch in Österreich weniger aktiv als in Deutschland.
Florian: Aber ja, ich kaufe auch selten Milchprodukte. Die habe ich wirklich fast komplett
Florian: aus meiner Ernährung gestrichen.
Florian: Insofern kann ich da auch wenig sagen. Aber ja, die dürften anscheinend sehr
Florian: viel sagen und sehr wenig halten. Ach guck mal, hier Activia ist von denen, sehe ich gerade.
Claudia: Genau, die haben doch eine breite Produktpalette.
Claudia: Aber ich, ja, wie du auch, ich bin eh nicht die Milchproduktperson gewesen und
Claudia: jetzt habe ich das ein bisschen auch noch durch andere Sachen ersetzt.
Florian: Ja, aber wie gesagt, die meisten dieser Namen in dieser Liste sagen mir nichts.
Claudia: Sagen mir gar nichts.
Florian: Aber wer in dieser Branche, in dieser Bubble irgendwie sich auskennt,
Florian: kann gerne da in dieser Liste schauen.
Florian: Da sieht man halt dann, wer viel macht und wer wenig macht, was Greenwashing angeht.
Florian: Friesland, Campina, klingt auch noch was Deutschen.
Claudia: Ja, die sagt mir auch nichts. Aber ganz unten auf der Liste steht Kochfoods.
Florian: Ja, die kennt man. Die sind auch nicht so sympathisch, glaube ich.
Florian: Zumindest wenn das dieselben Typen sind, diese Kochmilliardäre,
Florian: wenn die da irgendwie involviert sind, will ich jetzt gar nicht unterstellen, dass das dasselbe ist.
Florian: Aber die sind ganz unten. Also die haben anscheinend wenig gesagt.
Florian: Aber von dem, was sie gesagt haben, war es trotzdem Greenwashing.
Claudia: Ja, genau. Ich überlege gerade, man kann halt nicht sehen, also nicht auf den
Claudia: ersten Blick, wo der größte prozentuale Unterschied zwischen den Aussagen und dem Greenwashing ist.
Florian: Aber wenn 98 Prozent aller Aussagen Greenwashing sind, dann ist es eh die Chance
Florian: groß, dass es alles Greenwashing ist, was die sagen.
Claudia: Ja, aber hier so bei Danish Crown, man kann den zumindest optisch,
Claudia: visuell kann man unterscheiden. Da ist ein Unterschied zu 100 Prozent.
Florian: Das stimmt, ja, das geht gerade so. Nur 20 Aussagen, wie gesagt,
Florian: sind übrig geblieben, die tatsächlich neutral und überprüfbar waren,
Florian: also kein Greenwashing.
Florian: Aber wenn man sich die Aussagen anschaut, die kein Greenwashing waren,
Florian: dann war das auch nicht hilfreich. Weil, wie gesagt, Sie haben ja
Florian: alle Aussagen rausgenommen, die sich irgendwie mit Klima oder Umwelt beschäftigt haben.
Florian: Und eine solche Aussage, die kein Greenwashing war, die lautet zum Beispiel
Florian: in den Vereinigten Staaten werden 30 bis 40 Prozent der produzierten Lebensmittel nicht konsumiert.
Florian: Das ist einfach eine Aussage, die halt tatsächlich so in einem entsprechenden
Florian: wissenschaftlichen Bericht drin steht.
Florian: Aber ja, das ist halt einfach eine Information, die die Firma anscheinend irgendwo gegeben hat.
Florian: Wahrscheinlich hat sie danach gesagt. Und deswegen haben wir jetzt was ganz
Florian: Tolles gemacht und das ist schon wieder Greenwashing.
Florian: Aber diese andere Aussage, die ist zumindest richtig und kein Greenwashing.
Florian: So sind die meisten dieser 20. Also selbst das bisschen, was kein Greenwashing
Florian: war bei den Aussagen dieser Firmen, war jetzt auch nichts, wo man sagt,
Florian: naja, das wird den Klimaschutz groß vorantreiben.
Florian: Das ist der eher deprimierende Befund.
Florian: Sie haben dann noch ein bisschen diskutiert darüber in der Arbeit.
Florian: Also zuerst haben wir nochmal festgestellt, dass der Klimawandel wirklich das
Florian: dominierende Narrativ in der Nachhaltigkeitskommunikation in dieser Industriebranche ist.
Florian: Und dass andere Umweltprobleme, die es ja auch gibt, dass die dagegen eher marginalisiert
Florian: werden. Und es gibt ja jede Menge andere Umweltprobleme.
Florian: Also keine Ahnung, Plastikmüll, der produziert wird von solchen Firmen.
Florian: Wasserknappheit und so weiter, alles, das wird eher marginalisiert.
Florian: Die ganze Kommunikation dreht sich nur um Klimawandel. Und was das angeht,
Florian: die Studie auch entsprechende Parallelen zur Ölindustrie, die ähnlich arbeitet.
Claudia: Ja, natürlich. Ich meine, was da funktioniert.
Florian: Was auch aufgefallen ist in der Studie, dass die Netto-Null-Versprechen der
Florian: Firmen sehr oft auf Kompensation basiert und nicht auf echter Dekarbonisierung.
Florian: Dass sie halt sagen, okay, wir machen Netto-Null, weil wir Zertifikate kaufen
Florian: und nicht, weil wir dafür sorgen, dass wir weniger Emissionen haben.
Florian: Und wie das mit diesen Kompensationen ist, haben wir in den vergangenen Folgen auch schon besprochen.
Florian: Also das funktioniert auch nicht so, wie man sich denkt, dass es funktioniert.
Florian: Also dieses Kompensieren, dieses Zertifikate kaufen, das ist nicht das,
Florian: was wirklich sinnvoll ist in Sachen der Klimakrise.
Florian: Aber so kann man natürlich leicht sagen, wir sind netto null,
Florian: wenn man halt einfach behauptet, man hat jede Menge Zertifikate gekauft und alles kompensiert.
Claudia: Aber ja, da haben wir ja auch schon sehr oft drüber gesprochen,
Claudia: dass diese Kompensation, was das, was dann gekauft wird zur Kompensation,
Claudia: ja nun auch nicht funktioniert.
Florian: Genau. Ich habe mal eine Folge gemacht vor einiger Zeit, wo es um die Wälder
Florian: ging, wo man so Aufforstungsprojekte benutzt zum Kompensieren und wo sich herausgestellt
Florian: hat, ja, ist eigentlich alles Quatsch.
Florian: Also das funktioniert alles nicht so, wie es da geplant wird.
Florian: Was auch aufgefallen ist, viele Maßnahmen, die diese Firmen angeführt haben
Florian: als Klimaschutzmaßnahmen, das sind winzige Pilotprojekte, die oft nur an einzelnen
Florian: Standorten stattfinden, ohne Einfluss auf die Gesamtemissionen.
Florian: Zum Beispiel hat da irgendeine globale Firma auf einem Werk an einem Ort ein
Florian: paar Solarpaneele draufgeklatscht und dann das so dargestellt,
Florian: als wären sie da jetzt Vorreiter bei der Dekarbonisierung oder dass man nämlich
Florian: experimentellen Fundermittel verwendet.
Florian: Oder ein Beispiel, das sie wirklich auch gebracht haben.
Florian: Irgendeine Firma, ich habe jetzt die Namen nicht rausgeschrieben,
Florian: ist auch irrelevant, weil wir kennen sie ja eh alle nicht, aber irgendeine Firma
Florian: hat bei der Verpackung von Wurst schmalere Klebebänder verwendet.
Florian: Anstatt 18 Millimeter breit waren sie nur noch 15 Millimeter breit und das eben
Florian: als große Maßnahme in Sachen Klimaschutz verkauft oder dass man irgendwelche
Florian: Recycling-Logos auf Produkte schmeißt.
Florian: Also alle solche winzigen Maßnahmen sind überproportional dargestellt worden,
Florian: damit es so aussieht, als würde da was passieren in Sachen Klimaschutz.
Florian: Jetzt die große Frage zum Schluss.
Florian: Was kann man dagegen tun? Hast du eine Idee?
Claudia: Hafermilch?
Florian: Ja.
Claudia: Also als einfache Antwort, also was kann man dagegen tun? Meinst du jetzt als uns Verbrauchenden?
Florian: Generell.
Claudia: Ja, ich würde mal sagen, also die müssen immer alle Aussagen belegen.
Claudia: Kann man das als Pflicht irgendwo vorgeben?
Florian: Genau, das ist das, was sie auch noch am Ende der Arbeit gesagt haben.
Florian: Was man kann mal tun? Gesetze und Klagen.
Florian: Gesetzlich vorschreiben, was in Sachen dieser Aussagen zu tun ist.
Florian: Und wenn man sich Aussagen trifft, was man dann tatsächlich machen muss,
Florian: nicht einfach irgendwas sagen, sondern belegen. Und wenn man es nicht tut, klagen.
Florian: Also Gesetze und Klagen, das wären gute Strategien, um gegen dieses Greenwashing was zu erreichen.
Florian: Und ja, aus Konsumenten und Konsumentinnen-Sicht natürlich entsprechend schlau
Florian: konsumieren. Das steht nicht in der Arbeit drin, aber ist auch selbstverständlich.
Florian: Wir brauchen bessere Gesetze. Und wer sich an diese besseren Gesetze oder auch
Florian: an die bestehenden Gesetze nicht hält, muss verklagt werden.
Florian: Was aber oft schwierig ist, wenn man sich die Verflechtungen von Industrie und Politik anschaut.
Florian: Lobbying ist auch da ein großes Problem. Aber das ist wieder eine ganz andere
Florian: Folge, die wir jetzt nicht machen, sondern jetzt lassen wir es gut sein mit
Florian: Fleisch- und Milchprodukten.
Florian: Wir halten fest, glaubt nicht an alles, was ihr da irgendwo lest,
Florian: weil zumindest in dieser Studie
Florian: das meiste davon ist Greenwashing und hat nichts mit der Realität zu tun.
Florian: Das war jetzt ein deprimierendes Ende und wir hoffen jetzt alle,
Florian: Claudia, dass du in der nächsten Folge uns wieder was Aufmunterndes präsentierst.
Claudia: Ich werde mir Mühe geben, das tue ich ja immer. Ich meine, mit dem Comedy habe
Claudia: ich ja zumindest mal was Aufmunterndes gemacht. Definitiv. Ich weiß nicht,
Claudia: ob ich das jetzt dann schon wieder schaffe.
Claudia: Aber ich gucke mal. Ich weiß es wie immer noch nicht, aber das soll uns nicht
Claudia: davon abhalten, Vorfreude auf die Folge in zwei Wochen zu haben.
Claudia: Genau, und wenn ihr vielleicht auch Beispiele von
Claudia: Greenwashing habt, da gibt es so viele. Damit könnte man wahrscheinlich ein
Claudia: ganzes Buch füllen oder Kommentare habt zur Folge, dann meldet euch doch gerne bei uns,
Claudia: kommentiert gerne hier unter der Folge auf dasklima.fm oder schreibt uns eine
Claudia: E-Mail an podcast.dasklima.fm.
Claudia: Da lesen wir dann auch immer mit. Wir antworten vielleicht nicht immer,
Claudia: weil dann die Menge doch ein bisschen groß ist, aber wir lesen und freuen uns
Claudia: immer über die Nachrichten.
Claudia: Ja, ansonsten vielleicht auch noch Tipps für gute Hafermilch,
Claudia: obwohl ich habe schon so mal Ich glaube, man alle haben schon so ihre.
Florian: Ja, definitiv.
Claudia: Also die vielleicht nicht, aber ansonsten schreibt gerne. Wir freuen uns natürlich,
Claudia: dass ihr dabei seid und zuhört.
Claudia: Und wir freuen uns auch, dass wir jetzt darüber nachdenken müssen,
Claudia: was für positive Themen wir vielleicht für die nächsten Wochen noch planen können.
Claudia: Und ansonsten bleibt uns gar nicht so viel weiter übrig zu sagen,
Claudia: außer wir freuen uns auf die nächsten zwei Wochen. Wir hören uns.
Florian: Ja, das tun wir.
Claudia: Und dann mit einem Thema, das noch näher zu definieren ist.
Florian: Genau, wir hören uns mit TBD in 14 Tagen. Bis dahin, macht es gut. Tschüss.
Claudia: Tschüss.
Florian: Okay, gut, dann können wir von mir aus anfangen. Du musst jetzt ohne Musik die Begrüßung machen.
Claudia: Ja, ich leide.
Florian: Ich leide.
Claudia: Also ich komme nicht in Stimmung.
Florian: Tja.
Claudia: Okay, naja, gut. Weiß nicht, fühlt sich nicht richtig an. Egal.
Claudia: Hier ist das Klima, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise.
Claudia: Wir erklären und nein, wir lesen.
Claudia: Tun wir das? Nein, wir lesen gar nicht. Wir füttern AI und...
Claudia: Okay, nein. Siehst du, das passiert, wenn ich die Musik nicht habe.
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