DK167 - Wie viele Bäume brauchen wir um das Klima zu retten?
Shownotes
DK167 - Wie viele Bäume brauchen wir um das Klima zu retten?
Und: Was ist eigentlich ein Wald?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 167 geht es um Bäume. Wenn wir nur genug Bäume Pflanzen, dann ist das Klima gerettet. Oder? Ob das wirklich stimmt, schauen wir uns in dieser Folge an. Spoiler: Man kann nicht überall Bäume pflanzen wo man gerne möchte und selbst da wo man sie pflanzen kann, ist das nicht immer die beste Lösung.
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Wir haben den Preis der ÖFG für Wissenschaftsjournalismus gewonnen. Und freuen uns sehr!
Retten Bäume unser Klima?
Claudia hat sich die Studie “Addressing critiques refines global estimates of reforestation potential for climate change mitigation” angesehen. Es geht um die Frage: Wie viele Bäume können wir eigentlich pflanzen? Denn dass es sich lohnt, Bäume zu pflanzen, steht außer Frage. Sie speichern CO2, sie kühlen, sie helfen Ökosystemen, und so weiter. Aber es ist nicht überall Platz für Bäume. Wo Platz ist, kann man in entsprechenden Karten sehen. Und die aktuelle Arbeit hat sich genau diese Karten angeschaut und geprüft: Kann man da wirklich überall Bäume pflanzen? Oder gibt es Konflikte, zum Beispiel mit der Landwirtschaft, der Biodiversität, und so weiter. Das Resultat: Wir können nur knapp 200 Millionen Hektar aufforsten, maximal. Und damit 5 Prozent unseres aktuellen CO2-Ausstoßes speichern. Das ist nicht nichts, aber viel ist es auch nicht…
Bücher
Das neue Buch von Florian heißt “Die Farben des Universums”.
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Claudia forscht und lehrt an der TH Köln rund um Wissenschaftskommunikation und Bibliotheken und plaudert im Twitch-Stream “Forschungstrom” ab und an über Wissenschaft.
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Transkript anzeigen
Florian: Hier ist das Klima, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise.
Florian: Wir lesen und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
Florian: Jeden zweiten Montag mit Claudia Frick.
Claudia: Und Florian Freistatter.
Florian: Herzlich willkommen und herzlich willkommen zu Folge 167 und herzlich willkommen
Florian: zum Podcast mit einer preisgekrönten Wissenschaftsjournalistin.
Claudia: Wow, mit einem preisgekrönten Wissenschaftsjournalist.
Florian: Ja, wir haben den Preis gewonnen. Das ist doch toll. Toll, ich glaube,
Florian: ich entscheide zwischen cool und toll. Es ist cool und toll,
Florian: dass wir den Preis gewonnen haben. Ja, genau.
Claudia: Ja, finde ich auch. Also überraschend und toll.
Florian: Hättest du jemals gedacht, dass du einen österreichischen Wissenschaftsjournalismuspreis gewinnst?
Claudia: Nee, absolut nicht.
Florian: Ja, jetzt hast du einen.
Claudia: Ich fühle mich ja auch nicht so wissenschaftsjournalistisch.
Florian: Ja, hey, Wissenschaftsjournalismus ist ja auch vielfältig oder Journalismus
Florian: allgemein ist vielfältig.
Florian: Also es ist jetzt nicht nur, dass du dich irgendwie in dunklen Ecken rumtreibst
Florian: und irgendwas investigativ rausfindest, sondern Journalismus kann ja auch einfach
Florian: Einordnung von Information sein oder ist das ja fast immer eigentlich.
Florian: Und das machen wir ja, also kann man das, was wir machen, durchaus auch als
Florian: Wissenschaftsjournalismus bezeichnen.
Claudia: Ja, ich würde sagen, das stimmt auf jeden Fall. Aber ich habe irgendwie das
Claudia: Gefühl, ich hätte jetzt schon gerne irgendwie so Leute, die ich so befrage,
Claudia: die mir so Infos geben über die Klimakrise.
Florian: Ja, aber das passiert ja auch. Das haben wir auch schon oft genug gemacht in diesem Podcast.
Claudia: Ja, nur mehr jetzt.
Florian: Ach so.
Claudia: Wir gehen undercover beim IPCC.
Florian: Das wäre doch mal was. Ich weiß nicht, wie das funktioniert,
Florian: wie man undercover beim IPCC sein könnte. Soll ich dann Schnurrbart aufkleben?
Claudia: Ja, ich fühle mich dann auch so wie so predatory Person, die dann da so reingeht
Claudia: und sich einfach so ein Institut ausdenkt.
Claudia: Und einen Namen, nee, das machen wir nicht, das klingt nicht gut.
Florian: Ja, vor allem, die kannst du ja auch nicht wirklich hingehen.
Florian: Es gibt schon IPCC-Konferenzen, wo man hingehen kann vermutlich,
Florian: aber ich glaube, das ist dann alles eher so kleinteilig, dass man dann doch auffällt.
Claudia: Ja, ich glaube auch. Und ich glaube, die überprüfen auch, wer man so ist.
Claudia: Ja, wir haben schon gute Sicherheitsmechanismen.
Florian: Gut, aber das sagen wir jetzt einfach nur so, damit das IPCC sich sicher fühlt.
Florian: Ja, machen wir das natürlich.
Claudia: Genau.
Florian: Könnt ihr dann in den nächsten Jahren unsere große Aufdecker-Story hier hören
Florian: im Podcast. Wir machen lieber das weiter, was wir bisher gemacht haben,
Florian: wofür wir auch ausgezeichnet wurden, nämlich über Klimawissenschaft zu reden.
Florian: Das war übrigens der Preis der österreichischen Forschungsgemeinschaft für Wissenschaftsjournalismus,
Florian: falls jemand das genau wissen will, den wir netterweise gewonnen haben in der Kategorie Rundfunk.
Claudia: Was mich übrigens so doppelt freut, weil ich finde die Kategorie toll.
Claudia: Das hat was. Für mich retro.
Florian: Offiziell ist da auch irgendwie Podcast mit gemeint beim Rundfunk,
Florian: aber einen österreichischen Rundfunkpreis.
Claudia: Ja, ich finde es toll.
Florian: Ich mag es. Ich hoffe, du kriegst das irgendwie auch in eigener Vitrine an der
Florian: Uni, wo dann dein Foto und der Preis drinstehen, wo dann alle Studis dran vorbeigehen
Florian: müssen und sehen, wo sie hier studieren dürfen.
Claudia: Meinst du, wir kriegen so einen kleinen Pokal, den wir da irgendwo hinstellen können?
Florian: Keine Ahnung, man kriegt doch immer irgendwie so einen Plexiglas-Würfel,
Florian: wenn man einen Preis hat, oder?
Claudia: Ja, jetzt bin ich gespannt. Da habe ich auch gar nicht drüber nachgedacht.
Florian: Ja.
Claudia: Gut, ich brauche eine Vitrine. Ja, so ist das halt.
Florian: Genau. Und jetzt machen wir weiter mit unseren Geschichten über die Klimaforschung.
Florian: In der letzten Folge habe ich über Wirtschaftswissenschaft erzählt und dass
Florian: die Wirtschaftswissenschaft selbst der Meinung ist, dass sie nicht in der Lage ist,
Florian: bis jetzt die Folgen und Auswirkungen der Klimakrise vernünftig einzuschätzen, wirtschaftlich.
Florian: Dass die Modelle, mit denen die Wirtschaftswissenschaft das bis jetzt gemacht
Florian: hat, nicht geeignet sind, um das vernünftig darzustellen, was durchaus ein Problem ist.
Florian: Das war das, was wir in der letzten Folge besprochen haben und in dieser Folge
Florian: geht es um etwas ganz anderes, hast du gesagt.
Claudia: Genau. Es geht um was ganz anderes. Ich wollte mal über Bäume reden.
Claudia: Das mache ich so selten. Also nein, mache ich nicht selten. Ich rede öfter über Bäume.
Florian: Oder? Wenn du nicht mit Bäumen redest. Man kann auch machen,
Florian: ist auch nicht schlimm, aber nicht so podcasttauglich, weil der Baum sagt dann
Florian: meistens wenig. Sehr ein Monolog-Podcast dann.
Claudia: Nee, ich möchte über Bäume sprechen. Zwar über das, worüber man öfter redet,
Claudia: wenn es um Klimakrise und Bäume geht.
Claudia: Ist nämlich so dieses, ja, stell dir doch mal vor, wir pflanzen eine Billion
Claudia: Bäume und dann ist das Klimaproblem gelöst.
Florian: Ja, wahrscheinlich kann voll nicht einschätzen, wie viel eine Billion Bäume sind.
Claudia: Ich glaube, das kann man sich auch super, super schwer vorstellen.
Claudia: Also ich weiß nicht, ob du noch diese One Trillion Trees Kampagne kennst?
Florian: Ich habe mal davon gehört, ja.
Claudia: Ja, genau. Und ich finde ja, wenn man sich vorstellt, also die englischen Begriffe
Claudia: sind ja dann immer nochmal anders. Das Trillion ist ja bei uns die Billionen.
Claudia: Ich kann absolut mir das nicht vorstellen, weil die Zahl ist einfach zu groß.
Florian: Ja, die ist groß, aber ich werde es noch nicht überrascht, wenn du mir sagst,
Florian: keine Ahnung, im Schwarzwald stehen eine Billion Bäume.
Claudia: Ja, das ist eine gute Frage. Wie viele Bäume stehen denn so im Saarland?
Florian: Ja.
Claudia: Nee, ich weiß nicht, wie viele Bäume stehen im Schwarzwald.
Florian: Ich habe keine Ahnung. Darum habe ich gesagt, ich wüsste jetzt nicht,
Florian: ob eine Billion Bäume jetzt viel oder wenig sind.
Claudia: Viel.
Florian: Ja, klar, für die viele, in meinem Garten steht einer, also kann man schon forschen,
Florian: dass es eine Billion mehr sind, aber ob das jetzt etwas ist,
Florian: wo dann die ganze Erde voll mit Bäumen wäre oder ob halt dann irgendwo in Deutschland
Florian: noch ein kleiner Wald rumsteht, ich soll fragen, was ist ein Baum?
Florian: Also selbst wenn da so ein kleiner Setzling irgendwie steht,
Florian: steht das auch schon als Baum oder muss das so eine alte 100-jährige Eiche sein?
Claudia: Also Baum ist wie, wenn du sagst, Mensch, da gibt es ja auch zwischen Baby und RentnerInnen alles.
Florian: Da hast du recht.
Claudia: Also Baum ist quasi genauso und ich habe gerade einen Artikel gefunden,
Claudia: der sagt, im Schwarzwald stehen ungefähr vier Millionen Bäume.
Florian: Genau und ich habe einen Artikel gefunden aus dem Jahr 2015,
Florian: gut, aber zumindest für die Größenordnung passt es.
Florian: Da haben Leute irgendwas geforscht. Drei Billionen Bäume auf der Welt und pro
Florian: Jahr verschwinden 15 Milliarden.
Claudia: Ja.
Florian: Okay, also eine Billion Bäume ist viel. Gut, haben wir das geklärt.
Claudia: Genau, sind 25 Prozent nochmal drauf auf das, was wir gerade schon auf der Welt so haben.
Florian: Haben wir das geklärt?
Claudia: Genau, es sind viele. Und diese Kampagne gab es ja mal, ich weiß gar nicht,
Claudia: ich glaube, die ist aber auch schon so 10, 15 Jahre alt, die ja so ein Aufforstungsprogramm
Claudia: war, um eben genau das Problem des Klimawandels anzugehen.
Claudia: Und grundsätzlich aufforsten oder Bäume pflanzen.
Claudia: Ich weiß nicht, hattet ihr das in Österreich auch so einen Baum für einen Kasten Bier?
Florian: Nee, aber ich weiß, was du meinst, diese Werbung. Aber ja, Aktionen gab es schon
Florian: auch, wo dann hier gesagt wurde, wenn du dieses Ding sie kaufst,
Florian: dann gehen da irgendwie fünf Cent in irgendein Baum-Aufforstungsprojekt dorthin und so weiter.
Claudia: So etwas hatten wir auch.
Florian: Aber jetzt nicht so mit dem Kassenbier.
Claudia: Es ist ein tolles, ein politisches Lieblingsinstrument, aber auch ein medial
Claudia: sehr gutes oder viel genutztes Lieblingsinstrument. Weißt du,
Claudia: es ist so, es ist sichtbar.
Claudia: Es ist populär, es ist positiv. Alle Menschen mögen Bäume.
Florian: Man kann es auch leicht umsetzen. Also man kann es zumindest sichtbar umsetzen.
Florian: Das ist gar nicht problemlos. Selbst wenn ich meine Billion Bäume noch nicht
Florian: gepflanzt habe, kann ich mich hinstellen für einen Presse- und Fototermin und
Florian: irgendwo einen Baum einbuddeln.
Florian: Dann zieht es schon mal nach Aktivität auf.
Claudia: Ja, genau. Es ist ein tolles Bild einfach so.
Claudia: Die Botschaft ist ja auch meistens, sie haben doch genug Platz auf der Erde.
Claudia: Bäume sind toll, lass doch mal pflanzen. Das Thema ist attraktiv.
Claudia: Ich meine, es ist ja auch eine von diesen Nature-Based Solutions,
Claudia: über die wir öfter reden.
Florian: Und es ist ja prinzipiell auch gut, Bäume zu pflanzen, aber wir hatten das ja
Florian: auch schon mal, das Thema in anderen Folgen, dass es prinzipiell gut ist,
Florian: aber im Detail schwierig ist, weil du nicht einfach irgendwo irgendwelche Bäume
Florian: hinpflanzen kannst, sondern die richtigen Bäume an die richtigen Orte.
Florian: Manche Orte sind klimatechnisch sogar besser dran, wenn da keine Bäume stehen
Florian: und so weiter. Also man kann jetzt nicht alle Probleme lösen,
Florian: indem man Wildbäume um sich pflanzt.
Claudia: Ja, aber das geht meistens unter. Also meistens wird darüber gesprochen,
Claudia: dass wir CO2 entziehen, sind preiswert.
Claudia: Übrigens Bäume pflanzen ist ja vergleichsweise preiswert, wenn wir mal an andere
Claudia: CO2 aus der Atmosphäre, Extraktionstechnologien denken.
Claudia: Man schützt ja auch den Boden und für das Wasserhaushalt ist es auch gut.
Claudia: Und die Biodiversität, also theoretisch ist es gut für die Biodiversität.
Claudia: Bäume sind toll. Wir hatten nochmal eine Folge über Schatten und kühlere Luft
Claudia: in den Städten. Das ist ja eine schöne Idee.
Florian: Aber in Wahrheit sind Bäume nicht toll, sondern ganz, ganz gefährlich fürs Klima
Florian: hast du jetzt rausgefunden. Das sind Monster.
Claudia: Nein, das sind sie nicht. Aber wenn das wirklich der Fall wäre,
Claudia: könnte man sich natürlich jetzt wirklich die Frage stellen, also wenn Bäume
Claudia: so super gut fürs Klima sind, warum können sie da nicht einfach den kompletten Klimawandel lösen?
Florian: Ja, warum denn nicht?
Claudia: Ja, das ist eine gute Frage und über die möchte ich heute sprechen.
Florian: Das ist ein bisschen anstrengend, die Bäume. Haben die auch so eine Teilzeit-Mentalität?
Claudia: Oh, kommen wir doch nicht mit aktuellen politischen Diskussionen über Teilzeit.
Claudia: Bäume sind wirklich in ihrer Lifestyle-Teilzeit. Ja, die sollen einfach mal
Claudia: ein bisschen mehr leisten, würde ich sagen.
Claudia: Es gibt Studien, die sich damit beschäftigen, wie viel Potenzial hat denn Aufforstung auf der Erde.
Claudia: Also diese drei Billionen, ich muss immer überlegen, was es jetzt auf Deutsch
Claudia: ist, aber drei Billionen Bäume, die es auf der Welt gibt.
Claudia: Man müsste tatsächlich nochmal irgendwie je eine Billion dazu pflanzen.
Claudia: Da hat eine Studie in 2015 dann gesagt, ja, wenn man das macht,
Claudia: dann würden wir ungefähr zehn Jahre CO2-Ausstoß damit wieder rückgängig machen.
Claudia: Aber das sind auch nur zehn Jahre.
Florian: Ja, und machen die das dann instantan, die Bäume?
Florian: Oder sind das dann ausgewachsene Bäume? Weil die müssen ja wachsen und dann
Florian: dürfen sie auch nicht gefällt werden.
Florian: Dann dürfen sie auch nicht abbrennen bei Waldbränden und so weiter und müssen
Florian: da lang genug rumstehen und groß genug sein. Also es ist ja alles kompliziert.
Claudia: Erwachsene Bäume, die müssen gesund sein und so. Das braucht viel.
Claudia: und es ist dann auch immer noch nur ein begrenzter Umfang.
Claudia: Und jetzt war so die Frage, okay ...
Claudia: Aufforstung kann also was, aber auch nur ein bisschen was und nicht alles,
Claudia: vor allem nicht, wenn wir weiter pusten.
Claudia: Also die Bäume können nicht gegen unser CO2 jetzt pusten, aber die Frage ist, wie viel können sie?
Claudia: Und dazu habe ich mir eine Studie angeschaut, die sich mit Kritiken beschäftigt hat, die es gibt.
Florian: Baumkritiken.
Claudia: Kartenkritiken, Baumkartenkritiken. Es gibt Karten, die das Potenzial von Aufforstung zeigen.
Florian: Baumkritiken viel lustiger, wenn du rumgehst und Bäume kritisierst.
Claudia: Aber das ist doch super gemein, weißt du, du redest mit so einem Baum,
Claudia: gehst hin und sagst, weißt du, ich finde deine Blätter hängen mir heute ein
Claudia: bisschen zu sehr. Du solltest es mir leisten.
Florian: Das ist eine schöne Beschäftigung für das Alter. Wenn ich so alt bin,
Florian: dann gehe ich durch den Wald spazieren und kritisiere die Bäume.
Claudia: Das ist so instant unsympathisch, aber mach du, mach du.
Florian: Ja, ist okay.
Claudia: Vielleicht sind österreichische Bäume ja da ein bisschen anders drauf als deutsche.
Claudia: Ich würde mir jemand Blätter hinterher werfen, wenn ich das mache.
Florian: Ja, aber du, es geht um was anderes.
Claudia: Ja, ich habe ein Paper mitgebracht, das sich diese Karten angeschaut hat,
Claudia: auf denen man sehen kann, wo könnte man denn wie viele Bäume auf der Erde noch so pflanzen.
Claudia: Da gibt es viele, wie Klimamodelle gibt es ja viele, gibt es auch verschiedene
Claudia: Ansätze zu berechnen, wo man wie viele Bäume pflanzen kann.
Claudia: Es gibt aber grundsätzliche Kritik an all diesen Karten. Und das Paper hat sich
Claudia: genau diese Kritik angeschaut und versucht, die einzubauen und eine Lösung zu
Claudia: finden und zu gucken, wie viel Baumpotenzial haben wir denn jetzt wirklich auf der Erde?
Claudia: Wenn wir mal richtig, und jetzt kommt es, richtig konservativ schätzen,
Claudia: ist ja jetzt nicht immer das, was wir tun oder was gemacht wird,
Claudia: aber wenn wir wirklich mal konservativ sagen,
Claudia: wir nehmen nur das, was realistisch ist, nach all diesen Kritiken an diesen
Claudia: Karten, wie viel CO2 können wir denn dann wirklich rausholen mit Bäumen aus dieser Atmosphäre?
Florian: Ich gehe davon aus, dass du es gleich erklären willst, aber die Existenz dieser
Florian: Baumpotentialkarten finde ich interessant, weil wer legt die fest? Wie funktioniert das?
Florian: Weil es ist ja eine Sache, wenn jetzt hier irgendwelche Forschenden sagen,
Florian: hier könnten wir noch Bäume hinbauen.
Florian: Es ist eine andere Sache, wenn jetzt bei mir in der Gemeinde der Gemeinderat
Florian: kommt und sagt, hier bauen wir jetzt Bäume hin, also pflanzen Bäume hin.
Florian: Dann gibt es ja wahrscheinlich wieder jede Menge Diskussionen,
Florian: weil die einen wollen dann vielleicht hier eine Autobahn hinmachen,
Florian: die anderen eine Tankstelle, die dritten einen Supermarkt, die fünften einen
Florian: Spielplatz und so weiter.
Florian: Also wie entsteht so eine Baumkarte?
Claudia: Ja, das haben sie sich angeschaut und versucht festzuhalten,
Claudia: wie das genau abläuft. Wir verlinken
Claudia: das Paper, ja, das kann man sich auch angucken, das ist die Abbildung 1.
Claudia: Ich finde es ein bisschen kompliziert dafür, dass man es hätte einfach machen
Claudia: können, aber da ist eine Reihe von Fragen, es sind so Ebenen übereinander gestapelt
Claudia: und da steht immer eine Frage drüber.
Claudia: Und der grobe Prozess ist, dass sie sich bei so einer Entwicklung von Karten,
Claudia: von den Fragen ganz oben bis zu Fragen ganz unten durchgehen.
Claudia: Und das ist bei allen 89 Karten, die sie sich angeschaut haben,
Claudia: mehr oder weniger so der Fall.
Claudia: Nicht alle beantworten alle Fragen, aber so ungefähr ist der Prozess.
Claudia: Also ich kann ja mal sagen, grob
Claudia: läuft es so, dass man als erstes mal Wald definiert. Was ist ein Wald?
Claudia: Was ist denn ein Wald? Wie viele Bäume sind ein Wald? Ja, aber wie viele Bäume sind ein Wald?
Florian: Ja, das ist, glaube ich, das Haufenproblem, das man schon in der Antike diskutiert
Florian: hat. Wie viele Steine sind ein Haufen?
Claudia: Ja, eben. Wie viele Bäume sind ein Wald? Das ist eine gute Frage.
Claudia: Und wie dicht müssen die Bäume denn beieinander stehen, um ein Wald zu sein?
Claudia: Ist denn ein Park, in dem Bäume in der Stadt stehen, auch schon ein Wald?
Claudia: Ja, genau. Man muss sich ein paar mehr Dinge anschauen. Wie viel Fläche zusammenhängt,
Claudia: könnte denn überhaupt erstmal als Wald gelten?
Claudia: Muss die Baumkronendichte irgendwie eine bestimmte Dichte erreichen,
Claudia: um tatsächlich als Wald zu gelten? Also durchgängige Bewaldung.
Claudia: Wie viele Bäume brauchst du? Also man braucht ein bisschen mehr als eine Ansammlung Bäume.
Claudia: Sonst hätten wir ja wirklich Wälder auch in Städten.
Florian: Ja, aber Wälder in Städten gibt es auch. Also ich kenne auch Stadtwälder.
Claudia: Da wird es doch schon schwammig. Ihr habt Stadtwälder?
Florian: Also gibt es doch in Deutschland sicherlich auch. Also ich kann Wälder auf Stadtgebieten.
Claudia: Das erste Mal, dass ich so was höre. Stadtwald habe ich noch nie.
Florian: Nicht Stadtwald. Da gibt es keinen Wikipedia-Artikel. Im Wikipedia-Artikel.
Florian: Hier hat die ganze Liste.
Florian: Berliner Stadtforst, Krunewald, Augsburger Stadtwald.
Claudia: Ich dachte, das wäre immer nur so eine euphemistische Beschreibung für Parken
Claudia: bis ein bisschen mehr Baum.
Florian: Ach, guck. Das ist ja spannend. Österreich haben wir den Wiener Wald.
Florian: Da kannst du, wahrscheinlich ein bisschen mit Schwierigkeiten,
Florian: aber du kannst verloren gehen im Wiener Wald.
Florian: Also der ist wirklich groß. Es gibt übrigens auch den Kölner Stadtwald.
Claudia: Jetzt sag nicht sowas. Meine Güte.
Florian: Der Kölner, ich zitiere die Wikipedia, der Kölner Stadtwald ist ein am Ende des 19.
Florian: Jahrhunderts geschaffener weitläufiger Park im westlichen Kölner Stadtbezirk
Florian: Lindenthal mit Wildgehege, Weihern, Wasserkanälen, somit Sport- und Spielplätzen,
Florian: linksrheinisches Naherholungsgebiet.
Claudia: Aber du hast an der Definition direkt gesagt, haben sie gesagt, es ist ein Park.
Florian: Ein weitläufiger Park. Aber wenn du dir Bilder anschaust, das würde ich schon Walden nennen.
Florian: Das ist ausreichend viel Bäume auf einem Haufen. Da würde ich jetzt nicht sagen
Florian: Park. Also das hätte ich schon alles gesagt.
Claudia: Ich liebe es. Ich liebe es. Ja, absolut. Also du merkst, die Definitionen sind fließend.
Claudia: Diese Definition muss man jetzt aber wissenschaftlich mal durchführen,
Claudia: weil man muss das ja anhand hat von Landkarten, wo man...
Claudia: Baumdichte vielleicht draufsteht oder Baumdachdichte, muss man dann definieren,
Claudia: was ist denn jetzt eigentlich ein Wald?
Claudia: Also wo steht denn schon Wald auf dieser Erde? Um überhaupt anfangen zu können,
Claudia: zu schauen, wo könnte man denn sonst noch Wald pflanzen?
Claudia: Und dann muss man definieren im nächsten Schritt, wo könnte denn überhaupt noch Wald entstehen?
Claudia: Also da, wo schon Wald ist, könnte man ja jetzt nicht noch einen Wald pflanzen.
Florian: Kann man den nicht verdichten? Einfach so einen Baum zwischen die Bäume pflanzen?
Florian: Nee, wahrscheinlich nicht biologisch, weil sonst würden da schon Bäume wachsen.
Florian: So wie die Urbane Verdichtung, habe ich mir gerade vorgestellt.
Claudia: Ja, also ich kann mir schon vorstellen, dass du wahrscheinlich dann irgendwie
Claudia: mehr Bäume pflanzen könntest. Die wenigsten sind ja naturbelassene Wälder.
Claudia: Die werden ja meistens schon irgendwie beforstet.
Claudia: Aber ich glaube, die machen das schon recht optimal. Und wenn nicht,
Claudia: haben sie natürlich ein gewisses Potenzial, mehr Bäume zu haben.
Claudia: Aber dann ist es ja deutlich geringer, als wenn du bei einer Fläche,
Claudia: die noch nicht als Wald definiert ist, weil noch zu wenig Bäume sind,
Claudia: da tatsächlich dann einen Wald draus machst.
Claudia: Das ist der nächste Schritt. Also wenn man erstmal in diesem einen Schritt sich
Claudia: anguckt, wo könnte denn jetzt überall Wald auftauchen, muss man sich ja überlegen,
Claudia: was definiert man jetzt als potenzielle Waldfläche oder nicht. Und da muss man sich eben
Claudia: in der nächsten Runde fragen, wo könnte man überhaupt wirklich realistisch diese
Claudia: Aufforstung dann auch durchführen?
Claudia: Also könnte ich jetzt in die Sahara Bäume pflanzen?
Claudia: Eher als eher nicht. Also du könntest schon.
Florian: Ja, klar.
Claudia: Aber die Effektivität und die Dauer der Baumexistenz wäre beschränkt.
Florian: Genau, weil die Sahara ist halt keine Gegend, wo Bäume gut hinpassen, sondern da ist Sand.
Claudia: Ja, das heißt also, man muss sich diese zwei Fragen dann nochmal stellen und
Claudia: dann geht es halt immer so weiter.
Claudia: Also wo könnte, Und die nächste Frage ist dann, wo könnte, wenn wir da jetzt
Claudia: Bäume pflanzen, vielleicht mit anderen Zielen kollidieren?
Florian: Sind da eigentlich so Zeithorizonte auch irgendwo inkludiert?
Florian: Weil natürlich kann ich, wenn ich will, aus der Sahara einen Wald machen.
Florian: Da war ja irgendwann mal vor ein paar tausend Jahren ein Wald.
Florian: Also wenn man sich lange genug Zeit lässt, kriege ich auch einen Wald in die
Florian: Sahara hin, wenn ich das möchte. Aber das ist vermutlich auf einem Zeithorizont,
Florian: der jetzt da für uns eher nicht realistisch ist.
Claudia: Die Karten gucken ja aufs Jetzt und wo könnte man Bäume pflanzen?
Claudia: Wenn du die in zehn Jahren neu machst, würden die sich natürlich verändert haben.
Claudia: Weil die Klimazonen andere sind, absolut.
Claudia: Aber erstmal die Karten, die man erstellt, sind auf dem, was ist jetzt da.
Claudia: Aber man kann jetzt natürlich dann neu evaluieren, wenn sich die Dinge verändern.
Claudia: Man hat neue Landkarten mit Landnutzung und ähnlichem.
Claudia: Der vorletzte Schritt war, wie ich gesagt habe, dass man nochmal guckt,
Claudia: beißt sich das mit anderen Zielen?
Claudia: Sowas wie, ist da vielleicht eine Stadt? Ja, gut. Nein, aber auch solche Trade-offs
Claudia: oder Benefits, die wir ja auch schon hatten.
Claudia: Also, naja, da ist jetzt Farmland, das ist wichtig zur Ernährungssicherheit,
Claudia: da können wir jetzt keinen Wald pflanzen.
Claudia: Also, man will ja nicht konkurrierende Ziele dann haben und da muss man sich
Claudia: überlegen, was gebe ich Vorrang? Also, das wäre so der nächste Schritt.
Claudia: Also, so ungefähr läuft das ab. Also man definiert, was ist Wald,
Claudia: dann guckt man, wo könnten die auftauchen, wo macht es tatsächlich auch Sinn,
Claudia: die Bäume dann zu verdichten oder aufzuforsten oder überhaupt welche hinzumachen.
Claudia: Dann, wo kollidiert das vielleicht mit anderen Zielen? Was sollte man vielleicht
Claudia: sonst noch beachten? Das sind die Schritte, die man so durchgeht und das basiert alles auf...
Claudia: verschiedenen Karten, also die dann irgendwie aus Satellitendaten kommen oder
Claudia: Landnutzungskarten sind, die kennen wir ja schon, die haben wir ja alle ja mal gesehen.
Claudia: So und dieser Prozess wird jetzt kritisiert auf verschiedenen Ebenen von den
Claudia: Karten, diesen 89 Karten, die sie sich anschauen, weil es eben verschiedene
Claudia: Annahmen gibt, die da natürlich reingehen.
Claudia: Also wie gesagt, wie ist ein Wald, da sind wir uns ja schon nicht einig.
Claudia: Ist ein Stadtwald ein Wald?
Florian: Ja.
Claudia: Fragen. Das heißt, es gibt zum einen Kritik, also die erste große Kritik an
Claudia: diesen Karten, die immer wieder geäußert wird, ist die Frage dieser Definition.
Claudia: Also man steckt ja Annahmen rein und auch die Annahme, wo kann denn Aufforstung
Claudia: tatsächlich irgendwie technisch vorkommen, wird ja auch mit bestimmten Vorannahmen
Claudia: und Ideen, wie ist die Landnutzung, kann ich das jetzt da tatsächlich noch aufforsten,
Claudia: versehen und da wird immer wieder kritisiert.
Claudia: Die werden quasi in offenen, in Savannen oder sowas, wird dann gesagt, da ist auch Potenzial.
Florian: Ja, aber Savannen haben wir am meisten auch einen anderen ökologischen Zweck als einen Wald.
Claudia: Ja, exakt. Und wenn man da jetzt Wald pflanzen würde, würde das ja sogar die
Claudia: Biodiversität und das Ökosystem eher beeinträchtigen, anstatt jetzt fördern.
Claudia: Das heißt, also diese Definitionen, wo könnte es denn auftauchen,
Claudia: die werden immer wieder ein bisschen kritisiert.
Claudia: Die zweite Kritik ist an den Daten.
Claudia: Also die Daten, die es natürlich gibt, die haben immer Probleme.
Claudia: Das ist wie mit allem. Also alle Daten, die wir irgendwie über die Wetter,
Claudia: die Atmosphäre und über die Landnutzung haben, das haben wir ja auch immer wieder, die sind unsicher.
Claudia: Wenn sie auf Satellitendaten beruhen, sind die Satellitendaten hoch genug aufgelöst.
Claudia: Wenn sie auf Messungen basieren, wird überall gleich gemessen.
Claudia: Also die Datengrundlage wird natürlich auch immer wieder geschehen.
Claudia: kritisiert. Zum Beispiel ganz klar hier unsere, wie heißen die noch?
Florian: LULUKF.
Claudia: Land Use, Land Use.
Florian: Change and Forestry.
Florian: LULUKF. So hieß das Ding.
Claudia: Genau, danke. Ja, und da wird zum Beispiel halt typischerweise kritisiert,
Claudia: dass die irgendwie bestimmte Sachen unterschätzen oder Gebiete als ausweisen,
Claudia: als da könnte Bäume gepflanzt werden, aber das Tree Cover wird gar nicht ausreichend,
Claudia: das schon da ist, wird gar nicht ausreichend berücksichtigt.
Claudia: Das heißt, da steht dann, ah ja, hier könnte man super einen ganzen Wald pflanzen,
Claudia: aber da stehen ja schon Bäume.
Claudia: Und dann kannst du nicht mehr so viele Bäume dazu pflanzen, ist ja dann ein
Claudia: bisschen eingeschränktes Potenzial. Also ich finde, es sind schon mal so zwei
Claudia: Kritikpunkte, die häufig kommen.
Claudia: Der dritte ist, dass die Karten häufig eben diese Trade-Offs nicht berücksichtigen.
Claudia: Also die klassischen Trade-Offs wie Ernährungssicherheit, Biodiversitätsverluste.
Claudia: Es kann ja sogar sein, dass du Bäume in ein Gebiet pflanzt und der Albedo-Effekt,
Claudia: weil Bäume strahlen diese Licht ja anders zurück durch ihr grünes Blätterdach
Claudia: als die Oberfläche, die eigentlich unten drunter war.
Claudia: Aber dass es sogar zu einer Erwärmung kommen könnte durch die Bäume,
Claudia: die da sind, weil sie die Albedo, also die Wärme so aufnehmen,
Claudia: dass es eher eine Erwärmung führt, anstatt tatsächlich diesem CO2-Effekt,
Claudia: der dann das Abkühlen macht und das würde sich wieder ausgleichen.
Florian: Ja, das kann natürlich passieren.
Claudia: Oder umkehren gar, genau. Also diese Trade-offs werden in den Karten häufig
Claudia: eben nicht wirklich berücksichtigt oder sowas wie Landrechte oder soziale Konflikte.
Claudia: Kriegsgebiet ist jetzt gerade Potenzial für Aufforstung nun auch möglich.
Claudia: Solche Sachen werden halt nicht berücksichtigt, das ist der dritte Kritikpunkt,
Claudia: der häufig geäußert wird.
Claudia: Diese drei Kritikpunkte haben sie sich jetzt eben angeschaut,
Claudia: wie setzen jetzt eigentlich diese 89 Karten, diese einzelnen Punkte um,
Claudia: wo sind sie denn gut, wo sind sie schlecht und alle machen es ein bisschen anders.
Claudia: Das ist ja wie bei den Wettervorhersagenmodellen, das ist ja nicht,
Claudia: dass einer es irgendwie komplett falsch macht, sondern es gibt ja verschiedene
Claudia: Annahmen, die man reinstecken kann und alle machen es eben ein bisschen anders.
Claudia: Die meisten schätzen halt recht
Claudia: progressiv, dass ich progressiv mal als negativen Begriff benutze hier.
Claudia: Was sie jetzt gemacht haben, ist zu sagen, lass uns doch mal konservativ schätzen.
Claudia: Lass uns mal konservativ sein. Wir schätzen jetzt mal, was ist denn wirklich
Claudia: mit all diesen Kritikpunkten, wenn wir die berücksichtigen.
Claudia: Was ist denn wirklich möglich? So, und dann fangen sie an mit, was ist jetzt ein Wald?
Florian: Gut, ja, was ist denn jetzt ein Wald?
Claudia: Ja, also sie definieren den Wald so, dass sie sagen, das sind Gebiete,
Claudia: in denen mehr als 60 Prozent Baumbedeckung überhaupt möglich sind.
Claudia: Also Tree Cover in dem Fall, also wirklich Baumbedeckung.
Claudia: Und das heißt, da sind jetzt irgendwie so offene Landgebiete oder sowas,
Claudia: die fallen da nicht mit runter.
Claudia: Also da sind sie relativ klar und sie achten drauf, das fand ich auch noch interessant,
Claudia: dass sie Christalswald definieren in der Form, wo diese Feuerökosysteme sind,
Claudia: also wo du so eine heftige, krasse Feuerdynamik immer wieder hast.
Claudia: Das heißt, da sagen sie, das schließen sie aus.
Florian: Also der Wald soll mal eine Zeit lang bleiben und nicht ein paar Jahre abbrennen.
Claudia: Genau, nicht alle paar Jahre abbrennen so.
Claudia: Das finde ich halt schon mal einen wirklich wichtigen Ansatz und das ist aber
Claudia: schon eine richtig krasse Einschränkung, wenn man das sagt.
Claudia: Und das ist das bei vielen Karten nicht der Fall ist, weil die das halt vielleicht
Claudia: noch nicht berücksichtigt haben.
Claudia: Manche der Karten sind ja auch älter, macht ja durchaus Sinn und sie sagen,
Claudia: nee, das berücksichtigen wir jetzt.
Claudia: Und dann kommen sie natürlich auch mit Sachen, die sie ausschließen für diese
Claudia: potenzielle Möglichkeit, überhaupt etwas zu haben.
Claudia: Also sie sagen zum Beispiel, also Ackerland nehmen sie eben nicht mit rein.
Claudia: Aber ein Ackerland wird für die Lebensmittelsicherheit benötigt und gerade wenn
Claudia: man auch übergeht zu einer rein pflanzlichen Ernährung, brauchst du ja Ackerland,
Claudia: jetzt nicht Weideland, sondern Ackerland.
Claudia: Moore und Feuchtgebiete haben sie rausgelassen.
Claudia: Alle Gebiete, die tatsächlich ein Klimaeffekt negativ wäre durch die Albedo,
Claudia: haben sie rausgelassen.
Claudia: Sie haben sich quasi die Stärken aus diesen Karten rausgezogen,
Claudia: die Kritikpunkte reingeworfen, das quasi ausgemärzt und haben jetzt gesagt,
Claudia: okay, was bleibt jetzt üblich?
Claudia: Was ist eine realistisch verfügbare Fläche auf der Erde aktuell,
Claudia: um zu sagen, hier können wir Bäume pflanzen und die realistisch verfügbare Fläche,
Claudia: die kannst du dir jetzt bestimmt auch nicht vorstellen, sind 195 Millionen Hektar.
Florian: Nee, ich weiß nicht mehr, wie groß ein Hektar ist.
Claudia: Das finde ich gut. Es ist auch, glaube ich, also es ist jetzt gar nicht wichtig,
Claudia: dass wir diese Zahl uns gut vorstellen können.
Claudia: Was wichtiger ist, das sind 71 bis ungefähr 92 Prozent weniger.
Claudia: als die früheren Karten es geschätzt haben.
Florian: Ja, viel.
Claudia: 71 bis 92 Prozent weniger, wenn man all diese Kritikpunkte berücksichtigt und
Claudia: die Trade-offs mit reinnimmt.
Claudia: Es haben wir so viel weniger Bäume, die wir pflanzen können,
Claudia: als das, was da vorher berechnet wurde, als ich am Anfang gesagt habe,
Claudia: da hat jemand ausgerechnet, es würde zehn Jahre CO2 aus der Atmosphäre holen.
Claudia: Nee, nee, es ist realistisch gesehen konservativ geschätzt.
Claudia: Das, was wir wirklich gut umsetzen können, ohne in Probleme zu geraten, ist deutlich weniger.
Claudia: Ist immer noch relevant. Also ich sage jetzt nicht, ich höre auf Bäume zu planen,
Claudia: nein, nein, nein, es ist immer noch relevant, aber es ist halt kein Allheilmittel.
Claudia: Und was wir da mit diesen 195 Millionen Hektar quasi rausholen können an CO2,
Claudia: da kann man natürlich auch ausrechnen, das sind dann irgendwie 2200 Teragramm CO2-Äquivalent.
Claudia: Und das sagt uns jetzt auch nicht, aber es ist eben nicht so viel,
Claudia: dass wir tatsächlich yay sagen können, es ist alles gelöst.
Claudia: Es sind ungefähr 5 Prozent der heutigen globalen Emissionen.
Florian: Okay.
Claudia: Also wenn wir alles vollpflanzen, wo wir Bäume gut pflanzen können,
Claudia: ohne Probleme zu kriegen, wo wir nicht unsere Biodiversität einschränken,
Claudia: nicht an Lebensmittelunsicherheit geraten,
Claudia: dann können wir höchstens 5% der heutigen globalen Emissionen durch diese Bäume
Claudia: ausgleichen. Das ist nicht nichts.
Florian: 5% für 5%.
Claudia: Let's do it. Wir brauchen alles. Aber …
Claudia: Es ist halt nicht wie diese Darstellung, ja, lasst uns doch Bäume pflanzen und
Claudia: dann wird alles gut und nee, ist es leider nicht.
Florian: Ja, aber zumindest, wir können ein bisschen was machen, ja, aber alles gut, nee.
Claudia: Was ich halt ganz spannend finde noch an der Stelle ist halt,
Claudia: dass sie sagen, naja, es gibt aber trotzdem natürlich wissenschaftliche Unsicherheiten,
Claudia: die auch in dieser Berechnung, die sie ja machen, drinsteckt und die berechnen
Claudia: deshalb auch nicht eine Lösung,
Claudia: weil es gibt ja diese unterschiedlichen Karten und aber die haben ja natürlich
Claudia: auch alle irgendwie ihre Berechtigung.
Claudia: und aber politische Entscheidungen werden jetzt basierend auf sehr stark voneinander
Claudia: abweichenden Karten gefällt.
Claudia: Und sie haben dann gesagt, wir gucken uns jetzt nicht eine mögliche Lösung an,
Claudia: also nicht, hier ist diese eine Karte und hier könnten wir, das forsten wir
Claudia: jetzt alles auf, wo das übrig bleibt, sondern sie sagen, naja,
Claudia: wir können doch mal gucken, welche Szenarien wären denn möglich.
Claudia: Also wir machen Aufforstung, wir versuchen aber soziale Konflikte zu vermeiden.
Claudia: Oder wir machen Aufforstung und sagen aber, wir wollen nur so aufforsten,
Claudia: dass wir einen Biodiversitätsnutzen haben und nicht irgendwie was schaden.
Claudia: Oder wir gucken, wie wäre denn die Aufforstung in diesen Gebieten,
Claudia: wo es geht, mit diesen nationalen Zusagen, die immer wieder gemacht werden.
Claudia: Wir pflanzen so und so viele Bäume und forsten auf.
Claudia: Und da haben sie so eine ganze Tabelle mit verschiedenen Szenarien,
Claudia: wo man dann abgucken kann, wie viel Fläche wäre das denn?
Claudia: Also es gibt dann welche, wo es ein bisschen größer wäre. Die erste Lösung oder
Claudia: das erste Szenario ist dieses Constraint Forestation Potential.
Claudia: Das ist das, was ich gerade genannt habe.
Claudia: 195 wäre nach all diesen Kritikpunkten und dann sieht man, ah,
Claudia: so und so viel 195 Millionen Hektar, so und so viel CO2-Äquivalent und wie viele
Claudia: Millionen Menschen werden davon eigentlich irgendwie direkt beeinflusst,
Claudia: weil das ist natürlich auch...
Claudia: Beeinflusst heißt jetzt alles, also positiv, negativ, also die sind in dieser Gegend.
Claudia: Und dann sieht man noch so sieben andere Szenarien, wo man dann sagt,
Claudia: ja gut, aber jetzt gucken wir doch nochmal, dass wir vielleicht noch besser
Claudia: darauf achten, dass die sozialen Konflikte nicht stattfinden oder dass wir sagen,
Claudia: wir wollen noch mehr die sozialen Konflikte reduzieren oder wir wollen die Wasserqualität
Claudia: noch berücksichtigen, dass wir nicht aus Versehen Wasserqualität damit negativ beeinflussen.
Claudia: und dann sieht man, wie die Fläche manchmal noch kleiner wird.
Claudia: Eigentlich wird sie immer kleiner.
Florian: Ja, was mich noch interessiert, also das wird jetzt die Arbeit nicht hergeben,
Florian: aber das ist mir jetzt gerade eingefallen.
Florian: Vielleicht können wir das für eine zukünftige Folge mal aufarbeiten.
Florian: Oder jemand aus der Hörerschaft weiß das, ob es auch eine Untersuchung gibt,
Florian: weil du erwähnt hast, dass es immer wieder politische Ansagen gibt,
Florian: von wegen wir wollen in so und so viele Jahre so und so viele Bäume pflanzen.
Florian: Ob jemand mal geguckt hat, ob die das auch machen oder wie da quasi die Lücke
Florian: ist zwischen den politischen Zusagen, was wir am Räumen pflanzen wollen und
Florian: dem, was wirklich gemacht wird.
Claudia: Allein die Existenz des Szenarios mit den, also dieser Ansage,
Claudia: dass sie gucken, was sind denn, wenn sie dann nationalen Vorgaben umgesetzt
Claudia: werden würden, legt schon bestimmte Sachen nahe.
Claudia: Ich fände es cool, das mal zu sehen. Ich glaube, ich wäre aber dann aber auch traurig.
Florian: Wahrscheinlich, ja.
Claudia: Also wir können aber festhalten, nur weil irgendwie ein Gebiet für die Aufforstung
Claudia: klimapolitisch besonders attraktiv ist und man könnte es besonders gut vermarkten,
Claudia: heißt es nicht, dass es zum Beispiel sozial nicht hochproblematisch wäre.
Claudia: Und es gibt, das sagen sie auch im Paper, es gibt kaum Orte,
Claudia: an denen alles gleichzeitig optimal ist.
Claudia: Du hast immer irgendwie einen Trade-off.
Claudia: Also du hast immer irgendwie leichte Probleme, dass irgendwas schlechter werden könnte.
Claudia: Das ist halt schon richtig heftig, weil sie sagen, in einem Szenario,
Claudia: wo alles berücksichtigt wird, wo wirklich, wir pflanzen nur in Schutzgebieten,
Claudia: es hat einen Nutzen für Biodiversität, es gibt keine sozialen Konflikte,
Claudia: es entsteht keine Lebensmittelunsicherheit.
Claudia: Dann geht diese Zahl mit, was ist eigentlich möglich, das ist Szenario sieben.
Claudia: Wo es dann auch in diesen Protected Areas nur gepflanzt wird,
Claudia: da geht die Zahl runter auf sechs Millionen Hektar.
Claudia: Das ist ja wirklich deutlich weniger. Also das ist nicht mehr viel.
Claudia: Und das ist vielleicht ja auch nicht unbedingt genau das, was man tun will.
Claudia: Also man sollte sich schon nochmal genau angucken, welches Szenario wäre denn
Claudia: für ein bestimmtes Gebiet oder eine bestimmte Region der Welt jetzt eine sinnvolle Herangehensweise.
Claudia: Und dann kann man sich diese Karten angucken, diese verschiedenen Szenario-Karten
Claudia: und man schaut, was passiert. Also das Paper zeigt so ein bisschen,
Claudia: es existiert Fläche, aber nicht so viel Fläche für das Aufforsten.
Claudia: Jedenfalls nicht konfliktfrei und ökologisch sinnvoll. Das heißt,
Claudia: wir müssen weiter Emissionen verringern.
Claudia: Es tut mir leid, Bäume lösen es nicht. Die ergänzen uns gut.
Claudia: Aber sie ersetzen es nicht.
Florian: Ja, das ist deprimierend, aber es ist gut, dass wir jetzt zumindest mal wissen
Florian: und auch wissenschaftlich zeigen können,
Florian: dass diese Geschichte von wir müssen nur genügend Bäume pflanzen und alles wird
Florian: gut, dass das so nicht funktioniert.
Claudia: Nein, das ist leider so nicht funktioniert. Und Aufforstung ist auch einfach
Claudia: zu wertvoll und zu wichtig, um sie schlecht zu machen.
Claudia: Und sie ist aber auch zu komplex, um sie als so eine einfache Lösung zu verkaufen.
Claudia: Und im Prinzip wünschen wir uns dann ja, dass Klimapolitik aufgreift und versteht,
Claudia: okay gut, also die Wissenschaft sagt, wir müssen da konservativer rangehen.
Claudia: Es gibt Unsicherheiten.
Claudia: Wir müssen uns überlegen, was für Trade-offs wollen wir jetzt akzeptieren, welche nicht.
Claudia: Und wir können jetzt nicht sagen, wir machen so Outsourcing der Verantwortung an die Bäume.
Claudia: Ihr macht das, ihr regelt das, ihr leistet jetzt mehr und dann ist gut.
Claudia: Und wir wollen ja eigentlich nicht, genau sowas wollen wir ja nicht.
Claudia: Wir wollen ja nicht so einfache Antworten, sondern wir wollen ja Lösungen,
Claudia: die wirklich funktionieren. Das wäre super.
Claudia: Das heißt, schön bitte aufforsten an den Stellen, wo es sinnvoll ist.
Claudia: Denkt darüber nach, was für Trade-offs die Politik erlauben soll und welche nicht.
Claudia: Und dann bitte weitere Lösungen erarbeiten, weil Allheilmittel sind Bäume nicht.
Florian: Genau, aber schön sind sie, bis auf die, die es nicht sind. Und die,
Florian: die es nicht sind, werde ich kritisieren, wenn ich in Pension bin.
Claudia: Das ist einfach so, ich habe mir so vor, wie du so ein alter Mann bist,
Claudia: der einfach so Bäume anpöbelt.
Florian: Ja, genau. Ein alter Mal bin ich eh schon, aber ich werde dann immer dazu übergeben, Bäume anzupöbeln.
Florian: Muss ja nicht immer schlecht sein. Ich werde die Bäume nicht kritisieren,
Florian: ich werde sie rezensieren. Ich werde aus dem Wald gehen und Baumrezensionen machen.
Claudia: Oh, das ist aber schön. Also du könntest auch Dialoge führen vielleicht.
Claudia: Du weißt ja es eh besser, wenn man sich mit Dialoges austauscht.
Claudia: Du hörst dann zu. Wie beim Ending.
Claudia: Herr der Ringe. Entschuldigung, ich schweife ab.
Florian: Ja, und bevor wir uns den Baumrezensionen widmen, schauen wir lieber,
Florian: was in der nächsten Folge passieren wird. Das weiß ich nämlich schon.
Florian: In der nächsten Folge, da geht es um Gas, Wasser, Wärme. Wir gehen zum Installateur.
Claudia: Bei uns heißt das in Deutschland anders. Da heißt es nicht Gas, Wasser, Wärme.
Florian: Auf jeden Fall Gas, Wasser, Wärme sind die Themen, um die es geht.
Florian: Ich weiß jetzt nicht, was bei euch die Installateurfirmen machen.
Florian: Bei uns machen sie, in Österreich sagt man nur Installateur,
Florian: glaube ich, wenn man von diesem Job spricht.
Florian: Aber darum geht es nicht. Es geht nicht ums Handwerk, sondern es geht eigentlich
Florian: um zwei unterschiedliche Arbeiten, die ich gefunden habe.
Florian: die beide auf unterschiedliche Weise zeigen, dass die Dinge blöder sind,
Florian: als wir gedacht haben, dass sie sind.
Claudia: Okay. Das ist ja schon wieder, es ist immer blöder, als man gedacht hat, dass sie sind.
Florian: Und die haben mit Wärme und mit Wasser zu tun, diese Dinge.
Florian: Mehr sage ich nicht, der Rest kommt dann in der nächsten Folge.
Florian: Und wenn ihr uns was über Bäume erzählen wollt,
Florian: oder vielleicht selbst ab und zu durch die Wälder geht und Bäume rezensiert
Florian: oder kritisiert, oder aufforstet oder sonst irgendetwas Interessantes mit Bäumen
Florian: macht oder Baumkarten erstellt, dann schreibt uns das unter podcast.dasklima.fm.
Florian: Da könnt ihr uns auch sonstiges Feedback hinschreiben. Wenn ihr die Arbeit lesen
Florian: wollt, die Claudia besprochen hat und euch die Bilder anschauen wollt.
Florian: Dann findet ihr die entsprechenden Informationen auf unserer Seite dasklima.fm.
Florian: Ihr könnt dort auch Kommentare abgeben, wenn ihr das wollt. Ihr könnt auch Leuten
Florian: erzählen von diesem Podcast.
Florian: Ihr könnt den Podcast bewerten und so weiter und so fort. was man alles machen kann mit dem Podcast.
Florian: Ihr könnt den Podcast unterstützen und ihr könnt euch den Podcast vor allem anhören.
Florian: Das nächste Mal könnt ihr das in zwei Wochen tun, wenn es um Gas, Wasser und Wärme geht.
Florian: Bis es soweit ist, machen wir Pause und verabschieden uns. Tschüss.
Claudia: Ja, ich habe ein anderes Headset, weil mein altes langsam den Bach runtergeht.
Claudia: Und ich dachte, ich probiere mal aus, wie das hier klingt.
Florian: Ja, ich habe das Gefühl, es klingt so ein bisschen räudiger,
Florian: aber man kann immer noch damit arbeiten.
Claudia: Was heißt denn räudiger?
Florian: Ja, es ist schwer zu definieren, also nicht so clean, aber es geht auf jeden Fall zum Aufnehmen.
Claudia: Ja, okay, dann probieren wir es einfach mal.
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